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Nico Hülkenberg macht Druck

"Jetzt müssen ein paar Zehntelchen her"

Nico Hülkenberg - Force India - Formel 1 - GP USA - 30. Oktober 2014 Foto: xpb 20 Bilder

Force India fährt mit frischen Motoren und einem weiteren Aerodynamik-Facelift in Austin. Das Team hat den Kampf gegen McLaren um Platz 6 in der Konstrukteurs-Wertung noch nicht aufgegeben. Nico Hülkenberg mahnt an: "Jetzt müssen mal ein paar Zehntelchen kommen."

31.10.2014 Michael Schmidt

Es ist das letzte Aufbäumen in dieser Saison. Force India bekommt für die letzten drei Rennen neue Motoren von Mercedes. "Von den neuen Motoren darf man sich nicht zu viel erwarten“, bremst Hülkenberg. "Der Mercedes verliert über die Laufzeit kaum Leistung." Und die Aerodynamik erhält einen weiteren Feinschliff. Man muss allerdings genau hinschauen, um die Unterschiede zu erkennen: Am Frontflügel, den Leitblechen vor den Seitenkästen, dem Unterboden und den hinteren Bremsbelüftungen. Der Eingriff soll das Singapur-Paket komplettieren.

Nico Hülkenberg hofft, dass die Ingenieure diesmal ein glücklicheres Händchen mit ihren Modifikationen hatten. Das neue Kühlpaket für Hockenheim war ein Schuss in den Ofen. Es musste nach einem Rennen wieder eingezogen werden. Das Aero-Upgrade von Singapur brachte eine leichte Besserung in Bezug auf die Stabilität des Anpressdrucks. "Aber lange nicht das, was wir uns erhofft hatten", schränkt Hülkenberg ein. "Wenn wir McLaren noch angreifen wollen, müssen mal ein paar Zehntelchen kommen."

Force India verliert überall auf die Top-Teams

Laut Hülkenberg wird nicht nur Abtrieb gesucht, der vom Einlenken bis zum Kurvenausgang stabil bleibt. "Wir brauchen generell mehr Abtrieb. Das ist die beste Schminke. Abtrieb löst alle anderen Probleme. Die GPS-Messungen zeigen uns, dass wir im Vergleich zu den Top-Autos überall verlieren. Am Anfang, in der Mitte und am Ausgang der Kurven. Egal, ob sie langsam oder schnell sind."

Das Singapur-Paket, das dem Konzept von Red Bull folgt, brachte nur einen Teil dessen, was sich die Ingenieure erhofft hatten. "Das Fenster an Bodenfreiheiten, in dem wir Abtrieb haben, ist größer geworden."

Während Force India stagnierte, hat McLaren den goldenen Schlüssel gefunden. Es war kein großes Aero-Paket, sondern eine Modifikation, die man kaum sieht. Das Hauptblatt des Frontflügels hat am Übergang zwischen dem genormten und dem frei gestaltbaren Teil eine kleine Delle. Damit wird die Strömung nach hinten besser kontrolliert. Ein McLaren-Techniker gibt zu: "Das hat uns fast eine halbe Sekunde gebracht."

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