Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Nico Hülkenberg mit Plattfuß

Schreckmoment nach Felgenschaden

Nico Hülkenberg - GP Kanada 2015 Foto: xpb 103 Bilder

Nico Hülkenberg zog nach dem Trainingstag vom Montreal ein positives Fazit. Die Pace und das Gefühl im Auto stimmen. Nur ein technisches Problem an einer Felge und der Regen trübten die Laune etwas.

05.06.2015 Tobias Grüner

Nico Hülkenberg traute seinen Augen kaum. Nach dem ersten Training zum GP Kanada stand der Name des Force India-Piloten auf Position 4 im Zeitenklassement – so weit oben wie noch nie in dieser Saison. Nur die beiden Mercedes und der Lotus von Romain Grosjean waren schneller.

Die Zeitentabelle spiegelte den guten Eindruck im Auto wider: "Die Leistung heute war sehr gut. Wir waren positiv überrascht. Von Beginn an heute früh hat sich das Auto gut angefühlt. Ich habe sofort Vertrauen gefunden, was hier sehr wichtig ist. Jetzt müssen wir das nur noch über die nächsten Tage retten."

Felgen-Defekt sorgt für Plattfuß

Am Nachmittag landete Hülkenberg zwar nur noch auf Rang 11. Doch das hatte Gründe. Einerseits war Force India sehr früh in der Sitzung mit Supersoft-Reifen auf Zeitenjagd gegangen, als die Strecke noch nicht den besten Grip hatte. Zudem wurde Hülkenberg kurzfristig durch einen Reifenplatzer aufgehalten.

Zunächst wusste man nicht, was passiert war, als der Force India an die Box zurückhumpelte. Der Kommandostand fragte beim Piloten nach, ob er irgendeine Bande touchiert habe. Doch Hülkenberg verneinte. Bei Pirelli stellte man schnell fest, dass den Reifen keine Schuld trifft.

Schließlich wurde die Felge als Übeltäter ausgemacht. Nach einer Untersuchung bestätigte das Team, dass das Hightech-Rad aus Kohlefaser-Verbundstofen defekt war. Dieses Problem sei zuvor noch nie aufgetreten.

Für Hülkenberg aber kein Anlass zu Sorge. Den Zwischenfall selbst hatte er schnell abgehakt. "Das war nicht besonders spektakulär. Alles passierte sehr plötzlich als ich gerade Ausgangs Kurve 7 beschleunigt habe. Das Auto ist kurz hinten ausgebrochen. Ich habe sofort gesehen, dass der Reifen platt ist. Das war aber nicht besonders dramatisch."

Hülkenberg ohne Longrun auf Supersoft

Schlimmer als der Zwischenfall selbst war die verlorene Trainingsmöglichkeit: "Ich konnte nach dem Problem leider keinen Longrun auf dem Supersoft fahren. Aber wir haben ein paar Daten von Checo (Perez). Alle Piloten sind heute in der gleichen Situation, dass die Informationen begrenzt sind."

Im Regen verzichtete Force India auf weiteren Fahrbetrieb. "Es hatte keinen Sinn, sich dem Risiko auszusetzen. Hier ist es immer besonders gefährlich, wenn es nass ist. Ich war nicht überrascht als Lewis Aquaplaning bekommen hat. Man konnte sehen, wie hoch das Wasser in Kurve 10 stand. Wenn ich rausgegangen wäre, hätte ich mich zumindest für die richtigen Regenreifen entschieden."

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
3D Felgenkonfigurator
Anzeige
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden