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Nico Hülkenberg optimistisch für Malaysia

Force India mit Podium-Potenzial

Nico Hülkenberg - Force India - Formel 1 - GP Malaysia - Sepang - 27. März 2014 Foto: xpb 118 Bilder

Nach Platz 6 in Australien ist die Stimmung bei Force India gut. Nico Hülkenberg sieht sogar noch Potenzial nach oben. Selbst das Podium scheint nicht außer Reichweite. Ob es schon in Malaysia klappen kann, ist allerdings nicht klar. Gegen die Sepang-Hitze hat der Rheinländer übrigens ein ganz besonderes Rezept.

27.03.2014 Tobias Grüner

Nico Hülkenberg hat die Zeit nach dem Rennen in Australien auf der Thailand-Insel Phuket verbracht. Dort konnte der Force India-Pilot bei tropischen Bedingungen trainieren und sich auf die Hitzeschlacht von Sepang vorbereiten. Neben der Akklimatisiserung hat "Hülk" aber noch einen ganz besonderen Trick, um beim Hitzerennen cool zu bleiben. Der Pilot startet in Malaysia mit Eis-Unterwäsche.

Hülkenberg packt die Unterwäsche ins Eisfach

"Die Unterwäsche wir nass gemacht, dann kommt sie ins Eisfach. Fünf Minuten bevor ich sie anziehe, kommt sie wieder raus. Dann wird sie nur noch ein bisschen weich gemacht", erklärt der Rheinländer. "Das hat einen angenehmen kühlenden Effekt im Auto, der etwas länger anhält." Dazu kommt in der Startaufstellung natürlich noch das obligatorische Eis-Handtuch für den Nacken.

In diesem Jahr reist Hülkenberg besonders gut gelaunt zum Sauna-Rennen in Malaysia. Mit Platz 6 ist der 26-Jährige in Australien gut in die Saison gestartet. Dabei war Melbourne zuvor nie ein gutes Pflaster. Mehr als eine Runde schaffte Hülk nie in Down Under. "Nach der ersten Runde habe ich schon gejubelt im Cockpit", grinst der Pilot. "Das Rennen anschließend war okay. Mit den Punkten können wir sehr glücklich sein. In Sachen Spritverbrauch gab es gar keine Probleme. Ich konnte ordentlich Gas geben."

Man merkt Hülkenberg an, dass er sich nach einem turbulenten Jahr mit Sauber bei Force India wieder richtig wohl fühlt. "Die Zusammenarbeit mit den Ingenieuren hat in Melbourne sehr gut geklappt. Das war eigentlich ganz ähnlich wie früher. Die Eingewöhnungsphase ging schnell. Ich kannte ja die meisten Leute schon. Ich bin sehr happy hier."

Force India mit Potenzial fürs Podium

Zum guten Klima bei Force India trägt auch das Auto bei. Der VJM07 scheint von Beginn an konkurrenzfähig zu sein. "Das Auto hat ein gutes Fundament, auf dem wir aufbauen können. Wenn wir in Sachen Entwicklung die richtigen Entscheidungen treffen, können wir ein gutes Jahr haben", ist sich Hülkenberg sicher.
 
Der Rückkehrer hofft in Zukunft auf noch bessere Resultate: "Wir verstehen unser Auto sehr gut. Wir wissen, worauf wir uns konzentrieren müssen, um nach vorne zu kommen. Ob wir um Podiumsplätze kämpfen können, ist schwer zu sagen. Generell ist das Potenzial aber vorhanden. Man kann aber leider nur schwer voraussagen, wie groß die Fortschritte sein werden. Aber ich bin ziemlich optimistisch."

Aero-Krieg läuft auf Hochtouren

Spätestens nach dem Ende der Übersee-Saison in Barcelona soll es nach vorne gehen. "Der Aero-Krieg ist schon wieder voll im Gange. Uns fehlt noch Abtrieb um schneller durch die Kurven zu kommen. Um einen richtigen Sprung nach vorne zu machen, brauchen wir neue Teile. Ich denke die kommen dann, wenn es nach Europa geht", so Hülkenberg.
 
Aber auch schon in Malaysia könnten die ersten Fortschritte zu erkennen sein. "Nach dem Rennen in Australien haben wir viel analysiert, was man beim Setup noch besser machen kann. Es gibt sicher noch ein paar Möglichkeiten, wie man das Auto anders abstimmen kann. Da können wir uns auch noch ein Stück verbessern." Die Konkurrenz sollte das kleine Force India-Team in Malaysia also nicht unterschätzen. Mit neuem Setup und Eis-Unterwäsche ist Hülkenberg alles zuzutrauen.

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