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Nico Hülkenberg optimistisch

Kein Grund für Bauchschmerzen

Nico Hülkenberg - Formel 1 - GP Australien - 13. März 2014 Foto: xpb 22 Bilder

Force India ist die große Unbekannte im Mercedes-Camp. Auf dem Papier werden Nico Hülkenberg und Sergio Perez als vierte Kraft eingeschätzt. Doch die Testzeiten täuschen. Alle Faktoren mit eingerechnet liegen die Force India gar nicht so weit weg von Mercedes und Williams, auf jeden Fall aber vor McLaren.

13.03.2014 Michael Schmidt

Nico Hülkenberg spürt, wie die Spannung steigt. Er ist gespannt darauf, was der erste Trainingstag, die erste Qualifikation und das erste Rennen bringen. "Wir sind gut durch die Wintertests gekommen. Es gibt kein Mega-Problem, das uns Bauchschmerzen bereiten würde. Ich bin selbst unheimlich gespannt, was uns da erwartet."

Hülkenberg erwartet auf jeden Fall ein Leichtgewichtchassis. Damit hat er zehn Kilogramm Spielmasse als Ballast. Ein schönes Geschenkk, denn er zählt mit 71 Kilogramm zu den schwereren Piloten. "Bei meiner Größe geht nicht mehr viel. Ich wäre auch lieber zehn Zentimeter kürzer. Dann hätte ich weniger Gewicht und würde besser ins Auto passen."

Vier Zehntel von der Bestzeit weg

Das DRS-System wird im Gegensatz zu den Testfahrten funktionieren. In Bahrain gab es Probleme mit dem hydraulischen Verstellmechanismus. Das sind rund 15 km/h mehr auf der Geraden. Dazu kommt: Force India hat auf seinen schnellen Runden bei den Testfahrten in Bahrain nie richtig Benzin abgepumpt.

Hülkenberg glaubt, dass er unter optimalen Bedingungen bis auf vier Zehntel an die Mercedes und Williams heranfahren kann. Damit läge Force India klar vor McLaren. Dort meinte ein Ingenieur, dass der MP4-29 mehr als eine Sekunde Rückstand auf die Bestzeiten habe. Force India-Technikchef Andy Green liest die Hochrechnungen vorsichtig: "Wir könnten mit Ferrari und McLaren um Platz drei kämpfen."

"Arbeite daran, alles zu verstehen"

Auch für Hülkenberg ist die Technik Neuland. "Ich arbeite noch daran, alles zu durchschauen. Das Thema ist echt komplex." Dann stellt er sich selbst die Frage: "Muss ich überhaupt alles zu hundert Prozent verstehen? Wenn ich das Problem gut erklären kann, hilft das den Ingenieuren auch."

Die Verstellmöglichkeiten am Lenkrad unterscheiden sich zwar deutlich vom letzten Jahr, sind aber in Summe nicht entscheidend mehr geworden. "Höchstens einen Tick. Das musst du in der Praxis lernen. Es gibt da keine Aha-Effekte."

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