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Nico Hülkenberg zufrieden

Platz zehn gibt Sauber Hoffnung

Nico Hülkenberg - Formel 1 - GP China - 13. April 2013 Foto: xpb 21 Bilder

Mit dem zehnten Rang und dem erstmaligen Einzug in das dritte Qualifying-Segment erreichte Nico Hülkenberg in China das beste Saison-Ergebnis für Sauber. Es ist im Vergleich zu Hülkenbergs 12. Platz in Australien und 11. Rang in Malaysia zwar noch kein Meilenstein, aber ein wichtiges Signal. Auch wenn Hülkenberg eingesteht, dass man ein Geschenk von Red Bull bekommen hat.

13.04.2013 Bianca Leppert

"Wenn Webber nicht stehen geblieben wäre, hätten wir Platz elf gehabt", zieht der Neuzugang der Schweizer Bilanz. "Davon haben wir natürlich profitiert. Insgeheim war es natürlich mein Ziel in Q3 zu kommen, aber ich habe es nicht erwartet. Es war mir klar, dass es nicht unmöglich ist, aber dass es schwierig wird."

Technische Updates funktionieren

Fast noch wichtiger als der Erfolg, es in den dritten Qualifying-Abschnitt geschafft zu haben, ist die Bewertung der neuen Teile am Sauber C32. Unter anderem fuhren Hülkenberg und Esteban Gutierrez mit einem modifizierten Heckflügel. "Wir haben im Vergleich zu Malaysia einen Schritt nach vorne gemacht. Die neuen Teile greifen", sagt der 25-Jährige. "Aber ich gehe auch davon aus, dass uns die Strecke entgegenkommt. Es ist eine Strecke, die durch die lang gezogenen Kurven mehr auf die Vorderreifen geht."

Weil die Reifen allgemein ein kritisches Thema sind, entschied sich Hülkenberg in Q3 auf eine gezeitete Runde zu verzichten und die Reifen zu schonen. "Wir haben uns gefragt, ob es das wert ist, einen Satz Reifen zu opfern. Die eine Runde, die die anderen gefahren sind, tut im Rennen schon weh."

Reifenwahl nicht einfach

Zudem hat "Hülk" nun die freie Wahl, ob er im Rennen mit dem Soft- oder Medium-Reifen losfahren will. Ganz leicht tut er sich damit jedoch nicht. "Das ist keine einfache Entscheidung, jede Seite hat ihre Vor- und Nachteile", sagt er. "Wir werden das besprechen und natürlich haben wir auch Simulationen im Hintergrund." Besonders überrascht zeigte er sich von Toro Rosso, die mit Daniel Ricciardo von Rang sieben ins Rennen gehen. "Die 1.35,9 muss man erstmal fahren. Sie scheinen auch einen Schritt nach vorne gemacht zu haben."

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