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Nico Hülkenberg sucht Cockpit

Red Bull wäre schön gewesen

Nico Hülkenberg 2013 Foto: Sauber 59 Bilder

Mit der Unterschrift von Daniel Ricciardo bei Red Bull ist ein freies Cockpit besetzt. Für Nico Hülkenberg keine große Enttäuschung. Eine realistische Chance auf den Platz neben Sebastian Vettel hatte er nie gesehen.

05.09.2013 Tobias Grüner

Nico Hülkenberg ist auf der Suche nach einem neuen Cockpit. Nach dem Seuchenjahr mit Sauber und der unsicheren finanziellen Zukunft bei den Schweizern blickt sich der Rheinländer bereits nach Alternativen um. Konkrete Angaben darüber, wer auf seiner Wunschliste ganz oben steht, wollte "Hülk" aber auch in Monza nicht machen. "Ich will vor allem ein schnelles Auto", gab sich der 26-Jährige vorsichtig.

Hülkenberg lotet Wechsel-Möglichkeiten aus

Zum aktuellen Verhandlungsstand wollte sich der Rheinländer auch nicht äußern. "Es gibt nichts Neues. Es ist ja noch relativ früh im Jahr. Es ist immer noch die Zeit, in der man sich abtastet und die Möglichkeiten auslotet."

Ein anderes Team hat allerdings schon Nägel mit Köpfen gemacht. Daniel Ricciardo wird 2014 Mark Webber ersetzen. Das Red Bull-Cockpit wäre auch für Hülkenberg verlockend gewesen. Doch das Weltmeisterteam stand offenbar nie für einen Wechsel zur Debatte. "Ich habe nie geglaubt, dass ich dort eine realistische Chance habe. Es wäre natürlich schön gewesen, aber ich habe nicht darauf spekuliert."

Sauber-Punkte in Monza schwer

Die Gegenwart von Hülkenberg heißt weiter Sauber. Ein Ende der Durststrecke scheint nicht in Sicht. Punkte bleiben weiterhin das Ziel, auch wenn der Pilot eher pessimistisch ist, was ein Top-Ten-Ergebnis angeht. "Es wird schwer. Wir müssen uns strecken. Letztes Jahr hat Sauber hier geglänzt, aber wir wissen, dass es ein anderes Jahr war."

In Belgien kam der Deutsche zuletzt abgeschlagen auf Rang 13 ins Ziel. Die Analyse fällt einfach aus: "In Spa waren wir mit dem Setup nicht in der Spur. Da lagen wir etwas daneben. Sonst wären wir sicher nahe an den Punkten dran." Das Ergebnis von Spa lasse sich allerdings nicht auf Monza übertragen. "Man fährt hier einen anderen Heckflügel. Ich glaube aber nicht, dass sich das Kräfteverhältnis groß verschiebt."

Für den Rest der Saison ist also keine große Hoffnung vorhanden. Auch an der Update-Front gibt es nicht mehr viel. "Es kommen immer noch kleine Sachen, die noch in der Pipeline stecken. Aber keine revolutionären Sachen." Auch von den Streckenlayouts gibt es nichts, was Sauber besonders weiterhelfen sollte. "Wir müssen insgesamt unsere Performance anheben", forderte Hülkenberg.

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