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Nico Hülkenberg mit Updates in China

Force India jetzt auch mit FRIC

Nico Hülkenberg - Force India - Formel 1 - GP China - Shanghai - 17. April 2014 Foto: xpb 92 Bilder

Nico Hülkenberg geht als Dritter in den vierten WM-Lauf. In Bahrain war Force India das beste Kundenteam von Mercedes. Damit das so bleibt, bringt Force India ein großes Aerodynamik-Facelift. Hülkenberg glaubt, dass die Tagesform über die Vorherrschaft unter den Mercedes-Kundenteams entscheidet.

17.04.2014 Michael Schmidt

In Bahrain schmerzte das Ergebnis noch. Jetzt ist er drüber hinweg. Nico Hülkenberg wäre gerne selbst Dritter geworden, doch am Ende räumte sein Teamkollege den Pokal ab. "Klar war es eine Enttäuschung. Ich wäre gerne auf dem Podium gestanden. Aber es gab einen guten Grund, warum es nicht geklappt hat. Ich habe am Sonntag für einen Fehler am Samstag bezahlt."

Hülkenberg versuchte das Positive aus der Niederlage zu ziehen: "Ich hatte ein gutes Rennen vom elften Startplatz, und wir haben ein starkes Auto. Es sollte nicht die letzte Chance auf einen Podiumsplatz gewesen sein."

Hülkenberg nennt Schwachpunkte der Mercedes-Teams

Im Moment ist die Formel 1 noch eine Motorenmeisterschaft. Wer den V6-Turbo aus Brixworth im Heck hat, ist für WM-Punkte gesetzt. "Die Aerodynamik ist nicht mehr ausschließlich der Faktor für Rundenzeit. Im Augenblick spielt der Motor eine größere Rolle als früher."
 
Damit kommt es zwischen Force India, Williams und McLaren zu einem Dreikampf um die Vorherrschaft der Mercedes-Kunden. In Melbourne hatte McLaren die Nase vorn, in Malaysia Williams und in Bahrain Force India. Daraus schließt Hülkenberg: "Die Tagesform und die Streckencharakteristik entscheiden. Die Abstände zwischen uns sind nicht sehr groß. Jeder hat seinen schwachen Punkt. McLaren in den schnellen Kurven, Williams beim Reifenverschleiß, wir auf der Hinterachse in langsamen Kurven."

Hoffnung auf zwei bis drei Zehntel Fortschritt

Das Wettrüsten hat schon begonnen. Force India bringt nach Shanghai ein Aerodynamik-Upgrade mit neuem Heckflügel, Leitblechen, einem modifizierten Unterboden und überarbeiteten Aufhängungen. Hülkenberg ist am ersten Testtag in Bahrain nur einen Teil des Facelifts gefahren. "Es hat sich gut angefühlt. Wir hoffen, dass es uns zwei bis drei Zehntel bringt."

Das Problem mit dem mechanischen Grip an der Hinterachse soll der erste Renneinsatz des vernetzten Fahrwerks (FRIC) lösen. Offenbar gibt es am wunden Punkt des Force India Fortschritte. "Sergio hat sich nach seinem Test positiv geäußert."

Auch für den GP China sieht Hülkenberg gute Chancen: "Wir haben einen Lauf, und ich sehe keinen Grund, warum sich das ändern sollte." Auch wenn der Motor eine geringere Rolle als in Bahrain spielt. "Bahrain war die Motorenstrecke schlechthin. Da gibt es vier Geraden, in Shanghai nur eine. Der Motorvorteil fällt hier geringer aus."

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