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Hülkenberg erwartet Übergangsjahr

Top Ten-Plätze für Renault schwierig

Nico Hülkenberg - Force India - GP Abu Dhabi 2016 - F1 Foto: xpb 59 Bilder

Nico Hülkenberg steht vor dem Abschied von Force India. Der Blick geht schon in die Zukunft zu Renault. Doch der Rheinländer erwartet im ersten Jahr für die Franzosen einige Schwierigkeiten. Er bittet jetzt schon um Geduld.

24.11.2016 Tobias Grüner

Nico Hülkenberg fährt in Abu Dhabi sein 78. Rennen für Force India. Es wird auch sein letztes für den englisch-indischen Rennstall sein. In der kommenden Saison greift der 29-Jährige für Renault ins Lenkrad. Natürlich würde sich der Pilot beim Saisonfinale gerne mit einem guten Ergebnis verabschieden. „Die Strecke sollte für uns eigentlich passen. Mercedes und Red Bull dürften etwas zu stark sein. Aber vielleicht können wir ja mit Ferrari kämpfen“, so die optimistische Prognose.

Abu Dhabi ein ganz normales Rennen für Hülkenberg

Eine besondere Stimmung konnte Hülkenberg vor seiner Abschiedsvorstellung am Donnerstag (24.11.2016) aber noch nicht feststellen. „Es ist ein ganz normales Rennen. Wir müssen das ganze ja professionell angehen.“ Für Force India geht es vor allem darum, Platz 4 in der Teamwertung gegen Williams zu verteidigen. „Das wäre wirklich eine große Leistung vom Team. Da kann man richtig stolz sein, wenn man dazu beigetragen hat.“

Bei Renault muss Hülkenberg dagegen erst einmal kleinere Brötchen backen: „Nach dem Verkauf des Rennstalls in der letzten Saison war das Team in keiner einfachen Situation. Auch 2017 wird noch ein Aufbaujahr für uns. Top 6-Plätze werden sicher schwierig. Selbst Top Ten wird wohl schon eine Herausforderung werden“, so die vorsichtige Prognose.

Das Abenteuer Renault beginnt quasi direkt nach Abu Dhabi. Hülkenberg hat die Freigabe, sich gleich nach Abschluss der Saison um seinen neuen Job zu kümmern. Der erste Besuch im Werk in Enstone ist schon geplant. Ob er auch einige Ingenieure von Force India zum neuen Arbeitgeber mitnehmen wird, wollte der Fahrer nicht verraten.

Bei Force India durfte Hülkenberg in letzter Zeit natürlich nicht mehr in der Entwicklungsabteilung vorbeischauen. „Da stehe ich schon seit einiger Zeit vor verschlossenen Türen.“ Nur noch einmal wird Hülkenberg sein Team besuchen – bei der Weihnachtsfeier Mitte Dezember. „Das ist mir wichtig, dass ich mich ordentlich von allen verabschiede und allen Mitarbeitern die Gelegenheit gebe, noch einmal ein paar Worte mit mir zu wechseln.“

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