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Nico Hülkenbergs Kanada-Prognose

"Alles schiebt sich zusammen"

Nico Hülkenberg - Force India - Formel 1 - GP Monado - 24. Mai 2012 Foto: xpb 59 Bilder

Nico Hülkenberg traf am Mittwoch in Montreal ein. Nach zwei Platzierungen in den Punkterängen soll beim GP Kanada direkt Nummer drei folgen. Der Rheinländer glaubt, dass sich aufgrund der Streckencharakteristik das Feld noch enger zusammenschieben wird.

07.06.2012 Michael Schmidt

Platz zehn in Spanien, Rang acht in Monaco. So kann es weitergehen. Doch Nico Hülkenberg trauert immer noch einer verpassten Chance in Monte Carlo nach. Sein Teamkollege kam einen Platz vor ihm ins Ziel, obwohl er hinter ihm gestartet und das ganze Wochenende langsamer war. Doch Paul di Resta war mit einer anderen Taktik unterwegs, und diese wurde konsequenter umgesetzt als die eigene.

Monaco-Stopp zur falschen Zeit

"Prinzipiell war meine Taktik nicht schlecht. Ich habe mich zusammen mit dem Team dafür entschieden, auf supersoft zu starten", meint Hülkenberg. "Wenn wir etwas früher oder etwas später gestoppt hätten, wäre ich vor Räikkönen auf die Strecke gekommen und hätte meine Position vor Paul behalten."

Der zeitgleiche Boxenstopp mit Kimi Räikkönen war die schlechteste aller Lösungen. So blieb Hülkenberg drei Runden hinter dem Finnen eingeklemmt. "Das wäre ja noch gegangen. Aber dann sind wir auf Pic und Perez aufgelaufen. Das hat so viel Zeit gekostet, dass es für Paul am Ende gereicht hat, den Vorsprung herauszufahren, um nach seinem späten Boxenstopp vor mir zu bleiben."

Hülkenberg hofft wieder auf Punkte

Monte Carlo ist damit abgehakt. Jetzt steht Montreal vor der Tür. Nico Hülkenberg freut sich darauf. "Ich mag die Strecke, und ich glaube, dass wir hier gut aussehen können. Jeder fährt mit weniger Abtrieb und mit speziellen Montreal-Flügeln. Erfahrungsgemäß schiebt das die einzelnen Teams näher zusammen."

Außer dem Aero-Kit für Montreal ist der Force India VJM05 nahezu unverändert. Nur an den vorderen Bremsbelüftungen gibt es eine Modifikation. Das nächste größere Facelift ist für den GP England in Silverstone avisiert. Dann soll die Lücke zu den sieben vorderen Teams geschlossen werden, die eine Siegchance haben. "Uns fehlen drei bis fünf Zehntel dazu", glaubt Sportdirektor Otmar Szafnauer.

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