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Nico Hülkenberg über Baku

"Wer sich unsicher fühlt, soll vom Gas"

Nico Hülkenberg - Force India - Formel 1 - GP Aserbaidschan - Baku - 17. Juni 2016 Foto: xpb 105 Bilder

Nico Hülkenberg zeigte sich nach den ersten Runden auf dem neuen Baku City Circuit begeistert. Die Strecke sei schnell und gefährlich. Also genau nach dem Geschmack des Rheinländers. Auch mit seinem Auto ist er zufrieden.

17.06.2016 Tobias Grüner

Nico Hülkenberg beendete den ersten Trainingstag von Aserbaidschan auf Rang 5. Teamkollege Sergio Perez war am Ende sogar Dritter hinter den beiden Mercedes. Kein Wunder dass im Force India-Lager beste Laune herrschte. Das Auto geht auf der neuen Strecke wie eine Rakete. Und auch den Fahrern schmeckt der ungewöhnliche Kurs.

Etwas Risiko gehört dazu

„Das ist schon eine Wahnsinnsstrecke mit mega-schnellen Passagen und teilweise sehr engen Stücken“, kommentierte Hülkenberg nach seinen ersten Runden. „Das ist alles sehr anspruchsvoll. Die Runde ist lang und hat viele Kurven. Da ist es für den Fahrer immer schwierig, alles perfekt zusammenzubekommen. Es macht auf jeden Fall richtig Spaß.“

Kritik an der Sicherheit, zum Beispiel an der tückischen Boxeneinfahrt, kann der Deutsche nicht nachvollziehen. Für Hülkenberg gehört ein gewisses Restrisiko in der Formel 1 dazu. „Ich bin immer der Meinung, dass uns niemand zwingt schnell zu fahren. Wenn sich einer unsicher fühlt, soll er früher vom Gas gehen. Wir werden als Rennfahrer dafür bezahlt. Ich beschwere mich deshalb nicht.“

Hülkenberg mit seinem Force India zufrieden

Besonders Spaß machen Hülkenberg die schnellen Kurven 13 und 14. Und der schnelle Knick in der Zielgeraden. Mit dem Force India kann er durch die genannten Passagen rasen, ohne den Gasfuß zu lupfen. „Nicht mit zwei Fingern in der Nase, aber es geht schon voll“, grinste der Pilot.

Ein gutes Auto macht einem die Aufgabe bekanntlich immer etwas leichter. In Sachen Fahrzeugsetup ließ der Pilot am Freitag die richtigen Umbauten vornehmen. „Im ersten Freien Training war ich noch nicht ganz glücklich. Dann haben wir ein paar Sachen geändert. Im zweiten war die Balance dann schon viel besser“, strahlte Hülk.

Zu große Hoffnungen für den Rest des Wochenendes will sich der 28-Jährige aber noch nicht machen. „Wir standen heute ordentlich da, aber die Konkurrenz schläft nicht. So wie die Dinge momentan stehen, sollten wir es in die Top Ten schaffen. Wir müssen aber auch unsere Hausaufgaben machen.“

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