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Nico Hülkenberg

"Zweites Jahr mache ich das nicht mit"

Nico Hülkenberg - Force India 2011 Foto: xpb 10 Bilder

Nico Hülkenberg will von der Ersatzbank endlich wieder ins Stammcockpit. Noch einmal will er sich den Testfahrerjob bei Force India nicht antun, wie der Rheinländer im Interview verrät.

25.11.2011 dpa
Haben Sie schon einmal ein Jahr lang kein Rennen bestritten?

Hülkenberg: Noch nie seitdem ich mit dem Motorsport begonnen habe.

Wie sehr bremst denn so ein Jahr die persönliche Entwicklung?

Hülkenberg: Das werde ich, wenn überhaupt, spätestens nächstes Jahr erfahren, wenn ich wieder fahre.

Wie sind Sie mit der Situation in diesem Jahr umgegangen?

Hülkenberg: Wie soll man damit umgehen? Es ist natürlich enttäuschend, niederschmetternd. Es bringt aber auch nichts, das ganze Jahr den Kopf hängen zu lassen. Das bringt einen auch nicht weiter. Das Gute an dem Schlechten war, dass ich oft freitags fahren durfte. Das hat mich scharf gehalten und man konnte ja auch an den Leistungen und Zeiten sehen, dass es immer noch geht und ich noch voll auf der Höhe bin. Aber wenn man in der Formel 1 bleiben will, muss man sich permanent zeigen.

Würden Sie sagen, es ist ein Jahr, das ihnen fehlt?

Hülkenberg: Es fehlt schon in einer gewissen Weise. Ich musste die Eindrücke vom vergangenen Jahr konservieren und muss Sie dann auspacken, wenn ich wieder fahre.

Macht diese Erfahrung Sie vielleicht sogar stärker?

Hülkenberg: Das ist alles schwer zu sagen. Das werde ich alles erst nächstes Jahr wissen. Jetzt kann ich die Antworten nicht geben, weil ich keine Rennen fahre und das Auto nur sehr selten spüre.

Hier an diesem Ort haben Sie vor einem Jahr den größten Erfolg in der Formel 1 mit der Pole gefeiert. Wie ist nun die Rückkehr für Sie?

Hülkenberg: Schon schön, jetzt nicht so, dass da Gänsehaut kommt. Die Erinnerungen kommen aber schon wieder ins Gedächtnis. Die DVD ist immer noch in meinem Laptop. Ich schau mir das immer noch regelmäßig an.

Nachdem sie nun fast ein Jahr pausieren mussten, zieht sich die Entscheidung über die Fahrerpaarung bei Force India weiter hin. Verkraften Sie die Wochen des Wartens nun besser?

Hülkenberg: Wochen hoffentlich nicht, hoffentlich ist es eine Sache von ein, zwei Wochen. Zwei maximal, dann müsste schon jeder wissen, woran man ist.

Wie groß ist Ihre Angst, noch ein zweites Jahr ohne Renncockpit dazustehen?

Hülkenberg: Ein zweites Jahr mache ich sowas nicht. Das kommt nicht in Frage.

Welche Alternativen gebe es dann: andere Rennserien?

Hülkenberg: Ja, klar. Ich habe aber nicht die Fühler ausgestreckt oder etwas unternommen.

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