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Nico Rosberg im Interview

"2010 optimistischer nach China"

Rosberg GP Malaysia 2011 Foto: xpb 25 Bilder

Vor dem dritten Saisonrennen nicht mal ein Pünktchen auf dem Konto - so hatte sich Nico Rosberg den Start in die zweite Saison nicht vorgestellt. Im Interview erklärt der Mercedes-Pilot die Gründe für die unbefriedigenden Resultate zuletzt.

13.04.2011

Keine Zeit, keine Entwicklungen - kann das Team bis Shanghai überhaupt noch irgendwas am Auto verbessern?
Rosberg: Man kann immer Sachen am Auto verbessern, wir arbeiten ständig hart daran. Wir haben einfach unser volles Potenzial aus dem Auto noch nicht rausholen können. Dieses Problem gilt es jetzt zu lösen.

Wie sehr freut man sich denn auf ein Rennen, bei dem man erneut fürchten muss, den eigentlichen Zielen weit hinterherzufahren und abermals nur eine Statistenrolle zu spielen?
Rosberg: Natürlich war ich letztes Jahr etwas optimistischer nach China gefahren, nachdem ich Platz drei in Malaysia erreicht hatte. Aber wir sind Kämpfer, und wir haben sehr kompetente Leute im Team. An so etwas denkt man daher nicht. Sondern nur, wie man sich verbessern kann. Einen kleinen Schritt haben wir ja auch nach vorne gemacht. Platz sechs war im Qualifying drin für mich. Darauf müssen wir aufbauen.

Ihr Teamkollege Michael Schumacher hat nachträglich das 2010er Auto in einem Interview mal als kleine Fehlgeburt bezeichnet. In welche Kategorie fällt denn aus Ihrer Sicht das 2011er Auto?
Rosberg: Es ist einiges von dem Stand entfernt, den wir anstreben. Aber wie gesagt, wir haben das Potenzial auch noch nicht ausgenutzt und arbeiten daran, dies zu tun.

Wie viel Optimismus muss in einem stecken, um noch zu glauben, dass Sie im Mercedes in diesem Jahr ihren ersten Formel-1-Sieg feiern?
Rosberg: Natürlich bin ich nicht so positiv gestimmt wie nach unserem letzten Test vor Beginn der Saison. Aber ich bin immer optimistisch und kämpferisch eingestellt. Die ersten beiden Rennen haben doch gezeigt, wie viel Action durch die technischen Neuerungen dieses Jahr dabei ist. Da kann immer viel passieren. Ich glaube an das Team und an mich.

Man hat den Eindruck, dass Ihr Teamkollege, den Sie ja im Qualifying von Malaysia wieder einmal geschlagen haben, gern immer darauf hinweist, dass Sie beide mindestens gleichauf sind, wenn nicht sogar er vorne liegt. Irritiert Sie das denn nicht manchmal?
Rosberg: Kein bisschen. Der Vergleich im Team ist natürlich immer angesagt. Michael war gut unterwegs in Malaysia. Das bleibt eine enge Partie zwischen uns. Trotzdem hoffe ich, dass ich wieder die Nase vorn haben werde am Ende der Saison. Aber momentan müssen wir schauen, dass wir als Team insgesamt nach vorne kommen.

Ab wann rechnen oder besser hoffen Sie auf einen entscheidenden Fortschritt?
Rosberg: Zum Beispiel am Wochenende in China. Aber ob der entscheidend wird, müssen wir erst noch sehen. Ich bin da genauso gespannt wie die Fans.

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