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Nico Rosberg

"Alonso-Wechsel noch nicht 100 Prozent fix"

Nico Rosberg Foto: dpa 50 Bilder

Viele Fahrer suchen noch ein neues Cockpit für die kommende Saison. Noch ist aber keine Bewegung im Transfermarkt in Sicht. Nach Einschätzung von Nico Rosberg wird sich der Vertragspoker auch noch ein Weilchen hinziehen.

27.08.2009 Tobias Grüner

"Silly Season" nennt der Brite die Jahreszeit, in der die Medien wie wild über mögliche Wechsel in der Formel 1 spekulieren. In diesem Jahr könnte sich das Spielchen noch ein wenig weiter in die Länge ziehen als üblich. "So extrem, wie in diesem Jahr habe ich es noch nicht erlebt", erklärt Nick Heidfeld vor dem Rennen in Spa. "Man weiß von den neuen Teams noch zu wenig und wer von den alten Teams sicher dabeibleiben wird, ist auch noch nicht klar."

Noch nicht höchste Eisenbahn

Auch Nico Rosberg sieht die Lage auf dem Transfermarkt angespannt. "Es ist sehr schwierig zu sagen, wer 2010 schnell sein wird, auch wenn die Regeländerungen mit den kleineren Vorderreifen und den größeren Tanks nicht ganz so groß ausfallen, wie vor dieser Saison." Genau wie Heidfeld lotet Rosberg noch immer die besten Optionen aus. Allerdings rechnet der Williams-Pilot nicht mit einer schnellen Entscheidung. "Es ist ja auch noch nicht höchste Eisenbahn. Wir haben erst August."

"Ich glaube, das zieht sich noch ein bisschen hin. In naher Zukunft wird es wohl keine Bewegung geben." Die wahrscheinlichsten Alternativen für einen Rosberg-Wechsel heißen momentan McLaren und Brawn GP. Auch Frank Williams würde gerne mit seinem Superstar weiterarbeiten. "Ich bin sehr zufrieden mit den Alternativen, die ich besitze. Es fühlt sich schon gut an, wenn man eine gute Saison fährt und Angebote bekommt." Allerdings sei es nicht so, dass alle Teams nur auf einen Nico Rosberg warten.

Heidfeld sucht Informationen

Auch Heidfeld konnte noch keinen Vollzug vermelden. "Die Gespräche laufen noch." Für den Mönchengladbacher besteht momentan die Hauptaufgabe darin, zu sehen, wer 2010 die beste Perspektive bietet. "Das ist wirklich spannend. Alles ist noch unübersichtlich. Man versucht überall an Informationen zu kommen. Man hat überall seine Kontakte, zum Beispiel auch über Journalisten. Dann muss man überlegen, was stimmt." Laut Heidfeld sei die Auskunftsfreudigkeit der möglichen neuen Arbeitgeber sehr unterschiedlich.

Fernando Alonso ist eine der Königsfiguren im Transferschach. Allerdings sind sich die beiden deutschen Piloten nicht einig, wenn es um die Beurteilung der Situation geht. "Ich kenne kaum einen, der nicht annimmt, dass Alonso zu Ferrari geht", erklärt Heidfeld. "Es ist so wahrscheinlich, dass die anderen Teams jetzt nicht warten, was er jetzt macht." Rosberg sieht das etwas anders: "Ich glaube nicht, dass der Transfer schon 100 Prozent fix ist."

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