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Formel 1: Nico Rosberg exklusiv im Interview

"Ich erwarte starken Schumacher"

Nico Rosberg Foto: xpb 16 Bilder

Nico Rosberg hat in dieser Saison die meisten Experten überrascht. Vor dem Grand Prix von Spanien stellte sich der Mercedes-Pilot den Fragen der auto motor und sport-Redaktion und spricht über sein Auto, seinen Teamkollegen und seine persönliche Entwicklung.

08.05.2010

Sie sind mit einem nicht optimalen Auto Zweiter in der Weltmeisterschaft. Darf man davon ausgehen, dass sie mit dem verbesserten Modell ab dem GP Spanien um den Titel mitfahren?
Rosberg: Wir haben den Titel noch nicht abgeschrieben. Bis jetzt war das Auto noch nicht titelfähig, aber ich bin sehr guter Dinge, dass es das noch werden kann.
 
Sie gehen also auf den WM-Titel los?
Rosberg: Jetzt muss ich aufpassen, was ich sage. Ich sage nicht, dass ich auf den WM-Titel losgehe. Aber wir haben ihn noch nicht abgeschrieben.
 
Was ist das Problem am Auto?
Rosberg: Wir haben nicht ein einzelnes Problem. Es ist eine Vielzahl von kleinen Handikaps. Im Winter ist etwas schiefgelaufen. Das liegt eher im mechanischen Bereich des Autos. Wir rennen dem so ein bisschen hinterher. Der Rest ist Aerodynamik. Da haben wir auch nicht ganz das erreicht, was wir erreichen wollten. Wir haben aber jetzt einiges am Auto gefunden, das uns weiterhelfen sollte und hoffen, dass dies mehr ist als das, was andere gefunden haben.

Was stimmt nicht mit der Gewichtsverteilung?
Rosberg: Die Reifen sind in diesem Jahr komplett anders. Es war schwierig vorherzusagen, was diese Reifen vom Auto verlangen, und die Informationen, die wir hatten, waren auch nicht sehr deutlich. Einmal haben wir das Auto in die Richtung gebaut, dann wieder in die andere. Das ist der Grund, warum wir mit der Gewichtsverteilung nicht hundertprozentig im richtigen Bereich sind. Das ist aber nicht der einzige Punkt im Bereich der Mechanik, sondern einer von vielen.
 
Wie wirkt sich dieses Manko auf die Reifen aus?
Rosberg: Die Reifennutzung hat auch viel mit Abtrieb zu tun. Mehr Abtrieb schont die Reifen. Im direkten Vergleich mit den Teams, die uns noch etwas voraus sind, sieht man schon, dass die etwas weniger Probleme mit Reifenabbau haben als wir.
 
In Barcelona hat das Auto einen längeren Radstand und damit eine hecklastigere Gewichtsverteilung. Das sind schon massive Eingriffe ins Auto. Kann der Schuss auch nach hinten losgehen?
Rosberg: Nein, glaube ich nicht. Bei der Gewichtsverteilung müssen wir abwarten bis wir fahren, um den Unterschied zu sehen. Da gibt es keine Faustformel, die dir den Vorteil in der Rundenzeit berechnet. Aber unsere Hauptentwicklung geht eher in eine andere Richtung. Wir reden da über die Aerobalance. Da kann es schon Unterschiede zwischen drei bis vier Prozent geben. Wir erwarten für Barcelona einen größeren Schritt.
 
Hilft das mehr Schumacher als Ihnen?
Rosberg: Ich würde sagen, beiden von uns gleich.
 
Sind die vier Kilogramm, die Sie leichter als Schumacher sind, wirklich ein so großer Vorteil?
Rosberg: Sein Körperschwerpunkt liegt sicher etwas höher als meiner, aber ich glaube, das ist bei vier Kilogramm über den Körper verteilt fast bei Null. Wo ich einen Unterschied sehe, ist die Gewichtsverteilung im Auto. Wenn du da eingeschränkt bist, können vier Kilogramm mehr Spielmasse schon etwas mehr ausmachen. In Shanghai sind Michael und ich aber absolut identisch in Bezug auf die Gewichtsverteilung gefahren. Ich hatte selbst entschieden, auf seinen Wert zu gehen.
 
Wo hat Michael Schumacher im Vergleich zu Ihnen einen Nachteil?
Rosberg: Wir fahren sehr ähnlich, wir beurteilen das Auto genau gleich, wir spüren die genau gleichen Probleme. In Shanghai hat er nach seinen eigenen Aussage die meiste Zeit im Kurvenausgang verloren. Ich habe aber nicht versucht herauszufinden, wo er sein Problem hat, sondern wie ich mich im Vergleich zu ihm noch verbessern kann.
 
Stört Sie das Untersteuern weniger als Ihn?
Rosberg: Ich habe normalerweise ein Riesenproblem mit Untersteuern. Mein Ex-Teamkollege Kazuki Nakajima bei Williams ist damit immer besser zurechtgekommen. Ich musste unnatürlich fahren und genau darüber nachdenken, was ich machen muss, um das Problem zu umgehen. Mir kommt es sehr entgegen, wenn das Auto weniger untersteuert.
 
Was bedeutet der längere Radstand für Monaco?
Rosberg: Wir haben ja dann die Wahl. Für Monaco werden wir eher auf die kurze Variante zurückgehen.
 
Was ist der Unterschied zwischen Williams und Mercedes?
Rosberg: Für mich war es eine interessante Erfahrung, ein neues Team kennenzulernen. Es gibt einige Gemeinsamkeiten, aber auch viele Unterschiede. Die Arbeitsweise ist ähnlich. Der größte Unterschied liegt darin, dass es bei Mercedes mehr individuelle Kompetenz gibt. Und die Zusammenarbeit ist extrem gut.
 
Liegt das auch am Chef?
Rosberg: Ja, sicher. Eine der großen Fähigkeiten von Ross Brawn ist es, das beste aus jedem Teammitglied herauszuholen. Wenn es sein muss, versetzt er einen Mitarbeiter auch mal an eine andere Position, weil er da vielleicht eine bessere Leistung bringt.
 
Das war bei Ihrem früheren Chef Patrick Head anders?

Rosberg: Der konnte schon mal laut werden. Sogar, wenn ich auf meiner Qualifikationsrunde im Auto saß. Ich glaube, ich hätte ihn auch ohne Funk verstanden. Mitten in der Qualifikation gab es mal einen Anschiss, weniger wegen mir, sondern allgemein, weil wir so langsam waren. Das ist natürlich nicht hilfreich.
 
Ist Ross Brawn bei allen Technikbesprechungen dabei?
Rosberg: Er ist sehr oft dabei, behält aber dennoch Abstand. Er muss das Team ja auch noch führen.
 
Wie läuft die Zusammenarbeit mit Michael Schumacher?

Rosberg: Ich bin positiv überrascht, weil man ja soviel schlechtes vorher gehört hat. Viele Leute haben mich gewarnt: Pass auf, der packt bestimmt schmutzige Tricks aus. Klar, dass Ich da meine Bedenken hatte. Nichts davon ist eingetreten. Michael ist unheimlich offen, und wenn er mal einen Trick auspackt, dann sage ich: cool, was er sich da hat einfallen lassen. So musst du das auch machen.
 
Zum Beispiel?
Rosberg: Der Sport findet viel im Kopf statt. Wenn du es schaffst, den anderen zu verunsichern, dann ist das schon ein kleiner Sieg.
 
Gehören da so Dinge wie mit der Startnummer und der Position in der Boxengarage dazu?
Rosberg: Ich habe nichts gesagt, weil mir die Startnummer egal ist. Michael meinte, er sei abergläubisch und könne mit geraden Startnummern nicht fahren. Deshalb wollte er die "3". So einfach war das.
 
Wer hört wem mehr zu?
Rosberg: Ich habe sehr viel Respekt vor ihm, aber ich spüre, dass er mich auch respektiert. Das macht mich schon stolz. Deshalb klappt die Zusammenarbeit vielleicht auch so gut.
 
Stimmt es, dass Sie schon ein paar Mal seine Fahrzeugabstimmung übernommen haben?
Rosberg: Ich glaube, das war bis jetzt ausgeglichen.
 
Stört es Sie, dass Sie mehr über Michael Schumacher als über sich selbst erzählen müssen?
Rosberg: Eigentlich nicht. Ich bin das gewöhnt. Früher wurden mir immer Fragen zu meinem Vater gestellt. 14 Jahre lang wollte man von mir wissen, wie es ist, der Sohn von Keke Rosberg zu sein. Als Lewis Hamilton Weltmeister wurde, hat man mich über ihn ausgefragt, weil wir früher mal Teamkollegen waren. Jetzt ist Michael dran. Ich sehe das ein. Es ist zur Zeit das interessanteste Thema der Formel 1, auch für mich.
 
Fühlen Sie sich im Moment ein bisschen als Königsmörder?
Rosberg: Ich bin happy, so wie es läuft, nicht nur im Vergleich zu meinem Teamkollegen, sondern auch in Bezug auf die WM. Ich bin Zweiter, obwohl ich bisher nicht das beste Auto hatte, weiß aber, dass wir näher dran sein werden. Das ist eine gute Basis.
 
Sie genießen es in vollen Zügen, dass Sie Michael Schumacher schlagen?

Rosberg: Ja, was denn sonst? Wenn man vor seinem Teamkollegen liegt, fühlt man sich immer gut.
 
Für Ihren Marktwert ist es besser, Schumacher als Button zu schlagen, der ja normalerweise Ihr Teamkollege gewesen wäre.
Rosberg: Ja natürlich, aber mein Marktwert hat für mich nicht Priorität.
 
Sie sind mit bestimmten Erwartungen in dieses Duell mit Schumacher gegangen. Welche waren das, und wie lange hat es gedauert, bis Sie gemerkt haben, dass Sie schneller sind?
Rosberg: Ich habe eine extrem harte Saison erwartet. Der kann schon etwas. So einen Teamkollegen hast du nur einmal in deinem Leben. Mit dieser Vorsicht bin ich in die Saison gegangen und die habe ich immer noch. Michael hat ja gesagt, dass er noch etwas rostig ist, und dass das bald behoben sein wird. Am Ende der Testfahrten war es mir aber schon klar, dass ich zu dem Zeitpunkt um einiges schneller war.
 
Erwarten Sie, dass Schumacher noch zurückschlägt?
Rosberg: Ich habe meinen Plan nicht geändert, und der hieß schon vor der Saison: Wenn ich auf Augenhöhe mit Michael Schumacher fahren kann, bin ich zufrieden. Ich erwarte, dass er in den nächsten Rennen stark zurückkommen wird. In Shanghai ist da bei ihm wohl etwas schief gelaufen.
 
Haben Sie sich auf diese Saison noch intensiver vorbereitet, nachdem bekannt wurde, wer Ihr Teamkollege sein würde?
Rosberg: Das war schon eine extra Motivation. Sollte es eigentlich nicht sein, war aber so.
 
Schumacher hat in Shanghai in den langsamen Kurven auf Sie verloren. Gilt das für alle Rennstrecken?
Rosberg: Überhaupt nicht. Michael war in Malaysia schon sehr nah dran, deshalb war ich etwas überrascht, dass es für ihn in China nicht so geklappt hat.
 
Schumacher war jetzt drei Jahre weg. Muss er wirklich ein ganz anderes Auto kennenlernen?
Rosberg: Für mich hat sich das nicht so dargestellt, aber ich kann es auch schlecht beurteilen, weil ich mit den Veränderungen mit gewachsen bin. Wahrscheinlich haben sich die Reifen am meisten verändert. Aber wie viel, ist schwer zu sagen. Ich mache im Cockpit jedenfalls nicht viel anders als 2006.
 
Ist das Reifenschonen die größte Umstellung für Schumacher. Zu seiner Zeit hatten die Reifen noch unendlich Grip?
Rosberg: Das sollte nichts ausmachen. Mit seiner Erfahrung kann er sich in dieses Problem rein denken. Der Michael hat ja schon alles mitgemacht in der Formel 1.
 
Mit Button und Ihnen hat vor der Saison keiner gerechnet. Wird die Saison so weitergehen, oder wird sich am Ende das schnellste Auto durchsetzen?
Rosberg: Es müsste schon so sein. Deshalb bin ich überzeugt, dass wir den Jenson auch noch packen (lacht).
 
Wo ist der Spaßfaktor größer: Bei Williams oder bei Mercedes?
Rosberg: Bei Mercedes. Da ist die Stimmung im Team umgänglicher. Der Ross spielt da als Führungsperson eine große Rolle. Er ist nett, höflich, ehrlich und doch steckt unheimlicher Siegeswille dahinter.
 
War Williams eine gute Lehre?
Rosberg: Es war eine sehr interessante Zeit, menschlich manchmal schwierig, aber nach Williams kann dich nichts mehr erschrecken. Wir sind trotzdem noch gut befreundet. Nach dem Saisonfinale letztes Jahr war ich mit ein paar Williams-Mechanikern noch im Urlaub.
 
Fährt man heute ein Rennen von Anfang bis Ende voll?

Rosberg: Es gibt immer noch Phasen, wo du ein bisschen Fahrt raus nimmst. Das kommt auf die Rennsituation an. Je nachdem, wann man die Reifen schonen musst. Manchmal ist es einfach auch physisch extrem hart. Zwei Stunden bei der Hitze in Malaysia am Limit, das geht nicht.
 
Muss man heute mehr mit Köpfchen fahren?
Rosberg: In der Formel 1 fährt immer der Kopf mit. Du bist dauernd damit beschäftigt, dich auf neue Situationen einzustellen, das Auto zu optimieren.
 
Ihre Starts sind nicht mehr so gut wie im letzten Jahr. Warum?
Rosberg: Der Williams war am Start das bessere Auto. Der Start, das ist hauptsächlich Auto. Als Fahrer kannst du da nicht viel machen. Wir arbeiten daran.
 
Nimmt man sich beim Start konkret etwas vor?

Rosberg: Nein, das ist alles spontan. Du musst auf die Situation reagieren, nach vorne, links und rechts und in die Spiegel gleichzeitig schauen. Dazu kommt noch das ganze Prozedere beim Start, was auch furchtbar kompliziert ist. Nicht jeder hat da den gleichen Überblick.
 
Vettel hat keinen Manager, Sie nicht, jetzt auch Hamilton nicht. Machen Sie alles allein oder steht der Vater noch im Hintergrund?
Rosberg: Ich habe die Verhandlungen mit Mercedes alle selbst geführt, in der Transferphase auch Kontakt zu anderen Teams gehalten, höre aber immer noch auf den Rat meines Vaters. Er ist extrem weise, und ich respektiere seine Meinung sehr. Deshalb habe ich mit ihm immer Rücksprache gehalten.
 
Ist das ein neuer Trend, sich um sich selbst zu kümmern?

Rosberg: Glaube ich nicht. Ich habe es für mich so entschieden, weil ich das als Herausforderung betrachtet habe. Im Nachhinein war es keine so gute Sache, weil es schon ablenkt. Du bist da so mit dem Kopf dabei, weil du da leicht vom richtigen Weg abkommen kannst. Du willst das beste rausholen, und da geht es bis ins letzte Detail.
 
Spielen sich diese Kontakte im Fahrerlager am Rennwochenende oder telefonisch zwischen den Rennen ab?
Rosberg: Mein Vater hat mich gelehrt: Mache so etwas nicht am Rennwochenende.
 
Ist ein guter Vertrag ein Erfolgserlebnis?
Rosberg: Das ist wie ein Erfolg auf der Rennstrecke. Wenn das unter Dach und Fach ist, ist das schon ein tolles Gefühl.
 
Bei Williams haben Sie öfter mal einen flotten Spruch gewagt. Seit Sie für Mercedes fahren sind Sie vorsichtiger geworden. Darf man da nicht mehr soviel sagen?
Rosberg: Ich bin extrem vorsichtig geworden. Bei Williams war das nicht so wichtig. Da gab es keinen Autohersteller, den ich vertrete, keinen Michael Schumacher als Teamkollegen. Da kommen zwei Dinge zusammen, bei denen ich aufpassen muss, was ich sage. Da kommt es sogar auf die Formulierung der Antwort an, weil das immer so oder so ausgelegt werden kann. Es ist schade, aber es ist halt so.
 
Sprechen Sie mit Ihrem Vater Ihre Rennen noch durch?
Rosberg: Nein, damit habe ich Schwierigkeiten. Es würde ihm sehr viel Spaß machen, alle Rennen mit mir bis ins Detail durchzugehen, und bestimmt würde er etwas finden, was er kritisieren könnte. Da stehe ich nicht durch. Das war schon immer schwierig für mich zu akzeptieren. In der Kartzeit musste ich mir das natürlich alles anhören, und der Vater hat immer Recht. Im Nachhinein muss ich zugeben. Er hatte wirklich Recht.
 
Wie ist sein Verhältnis mit Michael Schumacher? Es gab da ja mal Meinungsverschiedenheiten.

Rosberg: Eigentlich okay. Die beiden haben das Kriegsbeil begraben. Ich habe damit nichts zu tun gehabt. Vielleicht ist das auch ein Grund dafür, dass mein Vater keine Interviews mehr gibt. Kann gut sein, dass er denkt: Bevor ich etwas Falsches sage, sage ich lieber gar nichts. Ich habe das 30 Jahre lang gemacht, jetzt ziehe ich mich zurück.
 
Viele ehemalige Rennfahrer geben ein Comeback. Ist es so schwer loszulassen und hätten Sie dieses Problem auch, wenn Sie mal Ihre Karriere beenden?
Rosberg: Ich weiß nicht, ob man das als Problem bezeichnen muss. Ich finde es schön, wie ein Michael Schumacher nach sieben WM-Titeln immer noch soviel Spaß am Fahren hat. Ich würde nach dem Ende meiner Karriere gerne etwas komplett anderes probieren. Zum Beispiel Management.
 
Sie sitzen seit jungen Jahren im Rennauto. Haben Sie das Gefühl, irgendetwas in Ihrem leben verpasst zu haben?
Rosberg: Das schöne an dem Rennfahrerjob ist, dass du anders als bei anderen Sportarten zu Beginn deiner Karriere noch Zeit für das Privatleben hast. Ich musste nicht wie ein Tennisspieler in ein Tenniscamp nach Florida. Ich konnte neben der Rennerei ganz normal mein Abitur machen und habe auch auf Partys oder eine Freundin nicht verzichtet.
 
Hatten Sie es in Ihrer Karriere einfacher als andere? Dank Ihres Vaters wurde das schon sehr professionell gehandhabt, bis hin zur Anreise zu den Rennen mit dem Learjet.
Rosberg: Das muss ich korrigieren. Mein Vater hat für meinen Rennsport ab dem Alter von elf Jahren keinen Cent bezahlt. Ab da haben mein Talent und mein Name ausgereicht. Das Kartteam hat mich engagiert. Ich habe mich nicht eingekauft.
 
Wann ging es mit dem Geldverdienen los?
Rosberg: Erst ab dem ersten Jahr in der Formel 1?
 
Merken Sie, wie Ihr Marktwert steigt?
Rosberg: Ja, das ist aber ganz normal. Wenn Du Zweiter in der WM bist, schauen dich die Leute mit ganz anderen Augen an. Vorher war mein bestes Resultat Platz sieben in der Weltmeisterschaft.

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