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Nico Rosberg findet Fehler

Wind war schuld an Austin-Patzer

Nico Rosberg  - Formel 1 2015 Foto: xpb 53 Bilder

Nico Rosberg hat eine Erklärung für den entscheidenden Ausrutscher beim GP USA gefunden. Eine Windböe hatte den Silberpfeil in einem ungünstigen Moment aus der Bahn geworfen. Als Entschuldigung wollte der Pilot die Erklärung nicht gelten lassen.

29.10.2015 Tobias Grüner

Nach dem Rennen in Austin war Nico Rosberg der Verzweiflung nahe. Wie konnte ihm nur solch ein dummer Fehler 8 Runden vor Schluss unterlaufen? "Das ist mir noch nie passiert, dass ich das Auto beim Beschleunigen verloren habe", erklärte der Mercedes-Pilot verzweifelt.

Windböe trägt Rosberg von der Strecke

Niki Lauda hatte nach dem Rennen eine erste Erklärung parat. Rosberg sei auf einem feuchten Fleck auf den Kerbs ausgerutscht. Doch das war offenbar nur ein Teil der Wahrheit. "Meine Ingenieure haben mir gesagt, dass mich eine Windböe von hinten getroffen hat. Man erkennt, dass plötzlich der Abtrieb auf der Hinterachse fehlt", erklärte Rosberg.

Der Wind wehte plötzlich 20 km/h schneller als normal. "Das ist sehr ungewöhnlich", betonte der Fahrer. "Ich stand voll auf dem Gas und plötzlich geht das Heck weg. Aber es soll keine Entschuldigung sein. Die Bedingungen waren für alle gleich. Ich habe einen großen Fehler gemacht. Und das tut weh. Wenigstens haben wir eine Erklärung gefunden. Das hat mir sehr geholfen."

Tequila erst nach dem Rennen

In Mexiko hofft der Wahlmonegasse direkt den Konter zu setzen. Die neue Strecke sehe nach viel Spaß aus. Beim Streckenrundgang am Donnerstag (29.10.2015) merkte der Pilot allerdings die dünne Höhenluft: "Mein Herzschlag war signifikant höher."

Geändert habe sich durch die Titelentscheidung übrigens nichts. "Mir geht es vor allem darum, Rennen zu gewinnen. Das gilt genauso für Lewis oder Vettel. Jetzt wo ich nichts mehr zu verlieren haben, kann ich vielleicht ein bisschen mehr Risiko gehen. Aber generell bleibt eigentlich alles gleich."

Für den abschließenden Lachmoment in der Medienrunde sorgte schließlich ein mexikanischer Journalist, der Rosberg einen Tequila empfahl, um den Frust von Austin runterzuschlucken. "Vor dem Rennen nicht, aber vielleicht danach", grinste Rosberg.

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