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Nico Rosberg mit Psycho-Spielchen

"Muss versuchen, ihn nervös zu machen"

Nico Rosberg - Formel 1 - 2014 Foto: xpb 110 Bilder

Nico Rosberg geht optimistisch in das Rennwochenende in Abu Dhabi. Der Deutsche glaubt fest an seine Chance, den WM-Titel trotz 17 Punkten Rückstand doch noch zu gewinnen. Am Donnerstag gab der Mercedes-Pilot interessante Einblicke in seine Strategie.

20.11.2014 Tobias Grüner

Nico Rosberg präsentierte sich in der ersten Presserunde am Donnerstag (20.11.2014) entspannt. Vor der Reise nach Abu Dhabi hatte der WM-Zweite bereits einige Tage mit Frau Vivien in Dubai verbracht und relaxt. Jetzt gilt es langsam die Spannung wieder aufzubauen. Es steht das wichtigste Rennwochenende seiner Laufbahn vor der Tür.

"Dass ich hier jetzt um den Titel kämpfen kann, ist bisher der Höhepunkt in meiner Formel 1-Karriere. Das ist ein richtig cooles Gefühl. Das macht dieses Wochenende natürlich auch intensiv. Für mich ist das Entscheidende, dass ich hier gewinne", gibt sich Rosberg kämpferisch.

Rosberg kämpft mit Psychotricks

Obwohl er nicht aus eigener Kraft Weltmeister werden kann, will Rosberg den Titel noch längst nicht abschreiben. "Ich glaube daran, dass ich es noch schaffe. Ich bin optimistisch. Es ist schon so oft passiert, dass es im letzten Rennen noch einmal alles anders gekommen ist. Es ist klar so: Er hat alles zu verlieren. Ich habe alles zu gewinnen."

Rosberg will die psychologische Karte spielen, um seinen teaminternen Gegner in einen Fehler zu hetzen. "Ich kann sein Rennen mit beeinflussen. Das hat man schon in Brasilien gesehen. Wäre ich nicht dagewesen, hätte er sich nicht gedreht." Allerdings muss Hamilton in Abu Dhabi nicht auf Biegen und Brechen gewinnen. Er könnte auch gemütlich auf Rang 2 fahren

Rosberg glaubt dennoch an seine Chance. Der Deutsche hat dabei nicht nur das Rennen am Sonntag im Blick sondern auch die Briefings mit den Ingenieuren, wo die beiden Piloten persönlich aufeinandertreffen. "Ich muss versuchen, ihn so gut wie möglich nervös zu machen. Das ist meine Aufgabe dieses Wochenende. Da hilft es natürlich, dass wir die ganze Zeit zusammensitzen."

Eine weitere Möglichkeit sieht Rosberg darin, den Kollegen mit einem alternativen Setup unter Druck zu setzen: "Wenn es ein Wochenende gibt, wo es von Vorteil sein könnte, dass ich etwas anders mache als er, dann ist das dieses Wochenende. Das könnte mir eine Chance geben." Auch der Blick auf den GP Abu Dhabi 2013 im Vorjahr nutzt Rosberg zur psychologischen Stärkung: "Das war eines seiner schwächsten Rennen."

Rosberg muss auf Hilfe hoffen

Wenn Rosberg den Abu Dhabi Grand Prix am Sonntag gewinnt, müsste Hamilton schon Dritter werden. Welcher Konkurrent sich noch dazwischen schieben kann, weiß der WM-Zweite aber auch nicht. Er hofft auf Schützenhilfe - zum Beispiel von Landsmann Sebastian Vettel. "Wenn ich Sebastian noch irgendetwas Gutes tun kann, damit er eine Riesen-Leistung abliefert, muss er nur zu mir kommen."

Auf einen technischen Ausfall seines WM-Gegners will Rosberg nicht hoffen. Über einen Ausfall nach einem Fahrfehler des Teamkollegen würde er aber schon jubeln. "Wenn er es selbst macht, dann ist es okay."

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