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Nico Rosberg

"Habe mich für ein Top-Auto qualifiziert“

Nico Rosberg Foto: dpa 46 Bilder

Nico Rosberg konnte dem neunten Platz von Abu Dhabi nur eine gute Seite abgewinnen. "Zum Glück bin ich Siebter in der Fahrerwertung geblieben." Kleiner Wermutstropfen. Williams verlor durch die Nullrunde noch Rang sechs im Konstrukteurspokal an BMW.

06.11.2009

Am Ende der Saison wurde es zäh. Der zuverlässige Punktelieferant Nico Rosberg kam in den letzten fünf Rennen nur ein einziges Mal in den Punkterängen an. Zuvor hatte er acht Rennen in Folge mit WM-Zählern beendet.

Nach seinem vierten Jahr bei Williams zieht Rosberg eine positive Bilanz: "Ich habe die Chance genutzt, mich mit meinen Leistungen für 2010 für ein Top-Auto zu qualifizieren."

Auch wenn er beharrlich schweigt: Es wird ein BrawnGP sein. Es war Rosbergs beste Saison, seit er 2006 in der Formel 1 debütierte. Mit 34,5 Punkten rangiert der Sohn von Ex-Weltmeister Keke Rosberg in der Endabrechnung auf Platz sieben.

In 15 der 17 Startaufstellungen stand Rosberg unter den Top Ten. Das hat nicht einmal Weltmeister Jenson Button geschafft. In elf Rennen sammelte Rosberg Punkte. "Der Nürburgring von Startplatz 15 auf Rang vier nach vorne war mein Highlight." Beim Start machte der Williams-Pilot im Schnitt 1,5 Positionen gut. "Nur die Ferrari waren beim Start besser, aber hatten auch die Extrapower von KERS im Rücken."

"Ich habe bei Fahren noch mehr Kapazität im Kopf frei"

Die Konstanz tröstete den 24-jährigen Deutschen über den fehlenden Podestplatz hinweg, der in Singapur auf der Straße lag, aber nach einer Durchfahrtsstrafe sich in Luft auflöste. "Ich habe den Fehler abgehakt, es war der einzige in diesem Jahr, und eine Saison mit nur einem Fehler, das hatte ich noch nie." Rosberg merkt an sich selbst, dass mit zunehmender Erfahrung bei der Cockpitarbeit immer mehr der Kopf mitspielt. "Allein in diesem Punkt habe ich Nakajima viel Zeit abgenommen. Ich habe bei Fahren noch mehr Kapazität im Kopf frei, die ich strategisch und technisch nutzen kann. Rein vom Fahrerischen wäre der Abstand zu Kazuki nicht so groß gewesen wie er auf dem Papier aussieht."


Nach seinem Abschied bei Williams bedauert Rosberg, dass die letzten Rennen des Jahres nicht in das gute Bild passten. Ab Spa war der Wurm drin. Nur in Suzuka gab es noch einmal Punkte. "Obwohl das Team bis zum Schluss entwickelt hat, sind wir zurückgefallen. Das ist schade, denn selbst in Brasilien hatten wir noch neue Teile dabei. Vielleicht war unser Auto zu sehr auf maximalen Abtrieb getrimmt. Da hatten wir auf Strecken wie Monza, Interlaos oder Abu Dhabi wenig Chancen." Und wie sieht die ideale Williams-Strecke aus? "So wie Monte Carlo und Singapur."

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