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Nico Rosberg im Interview

"Ich dachte, ich fahre die 24h von Le Mans"

Merecedes Team  - Formel 1 - GP China - 15. April 2012 Foto: xpb 24 Bilder

110 Rennen hat es gedauert, bis Nico Rosberg seinen ersten Sieg einfuhr. Im Interview spricht der Mercedes-Pilot über seine Gefühle nach dem Sieg und seine Hoffnungen für die nächsten Rennen.

15.04.2012 Bianca Leppert
Wie lässt sich dieser Erfolg beschreiben?

Rosberg: Einfach fantastisch. Das mit dem ganzen Team zu teilen ist gigantisch. Es war einfach ein perfektes Wochenende. Es war nicht so zu erwarten. Das Qualifying war schon gut und dann ging die Strategie auf, der Start war gut. Es ist alles aufgegangen. Die Bedingungen sind uns im Rennen entgegen gekommen. Es ist ein bisschen kühler geworden.

Was ging Ihnen durch den Kopf, als Sie über die Ziellinie gefahren sind?

Rosberg: Das ist unbeschreiblich. Das Rennen fühlte sich an, als hätte es acht Stunden gedauert. Ich dachte, ich fahre das 24 Stunden Rennen von Le Mans. So ein Zeitgefühl hatte ich noch nie in meinem Leben.

Was denkt man in den letzten Runden?

Rosberg: Ich habe mich auf die Zielflagge gefreut. Sorgen habe ich mir keine gemacht. Weil ich wusste, das kann mir keiner mehr nehmen.

Hat man Ihnen Bescheid gesagt, als der Stopp von Button schief ging?

Rosberg: Ja, ich war über alles informiert. Ab da war mir klar, dass wird schwierig für irgendjemanden mich zu schlagen. Auch wenn die anderen mit einer Dreistopp-Strategie gefahren sind. Ich dachte zwar, die kommen vielleicht noch durch. Aber es war ja verrückt. Jede Runde war ein anderer Name hinter mir.

Hätte es denn sonst enger werden können?

Rosberg: Das weiß ich nicht. Auf jeden Fall waren wir heute stark. Gleichzeitig müssen wir uns weiter steigen. Das muss nicht immer so sein. Heute kam alles zusammen. In Bahrain kann es schon wieder anders aussehen. Aber generell ist es schön zu sehen, dass wir uns steigern.

Wie sehr stärkt so ein Erfolg das Selbstvertrauen? Sie mussten 110 Rennen bis zu Ihrem ersten Sieg warten.

Rosberg:  Das ist schön, so etwas zum ersten Mal zu erleben. Niki (Lauda, Anm.d.Red.) hat gesagt, ab jetzt wird es einfach zu gewinnen. Wenn das so ist, geht das in Ordnung.Das ist schön, so etwas zum ersten Mal zu erleben. Niki (Lauda) hat gesagt, ab jetzt wird es einfach zu gewinnen. Wenn das so ist, geht das in Ordnung.

Haben Sie im ersten Stint darauf gewartet, dass die Reifen abbauen? Oder hatten Sie Selbstvertrauen?

Rosberg: Ich hatte ein gutes Gefühl, dass ich das Reifen-Management unter Kontrolle habe. Aber ich wusste nicht, wie schnell die anderen sein würden. Ich habe schon erwartet, dass jemand durchs Feld flippt und im Heckspiegel auftaucht. Es war nicht vorherzusehen, dass wir im Rennen so schnell sind. Wir dürfen jetzt nicht erwarten, dass wir alles in Grund und Boden fahren. Wir haben noch Probleme im Rennen. Das ist klar. Da müssen wir uns noch steigern, aber wir sind auf dem richtigen Weg.

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