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Nico Rosberg

"Wollen in Istanbul dritte Kraft sein"

Formula 1 Grand Prix, Turkey, Friday Practice Foto: xpb 110 Bilder

Mit den Plätzen zwei und vier erreichte Mercedes GP am Freitag eine tolle Ausbeute. Nico Rosberg hofft weiterhin so stark wie in China zu sein. Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug will sich hingegen auf nichts festlegen. Wie stark sind die Silberpfeile wirklich?

06.05.2011 Bianca Leppert

Bei Mercedes GP ist man vorsichtiger geworden. Selbst nach dem hoffnungsvollen Auftritt von Nico Rosberg beim GP China - bis er Sprit sparen musste - gibt man sich demütig. Zumindest der Chef. Norbert Haug will sich nach den Plätzen zwei und vier im Freitagstraining nicht festlegen. "Wir sollten nicht zu viel in die Zeiten rein interpretieren", sagt Haug zurückhaltend. "Ich glaube nicht, dass man innerhalb drei Wochen alles auf den Kopf stellen kann. Wir sind sicherlich keine Showzeiten gefahren, aber es gibt so viele Variablen wie Gewicht oder Motor."

Kampf mit Ferrari angesagt

Seine Fahrer sind da weitaus optimistischer. Rosberg hatte mit nur 0,065 Sekunden Rückstand auf Jenson Buttons Bestzeit Grund zur Hoffnung. Rosberg und Schumacher wollen es sogar mit Ferrari aufnehmen. Die Roten landeten am Freitag nur auf Rang sechs und elf. "Unser Ziel ist es, am Wochenende drittstärkste Kraft zu sein", gibt sich Rosberg kämpferisch.
 
Diese selbstbewusste Parole stützt sich auf seine Erfahrungen im Training. "Wir haben in diesen Nachmittag viel reingequetscht", sagt er. "So viel, dass man teilweise auch Schwierigkeiten hat, durchzublicken. Jetzt müssen wir versuchen, alles zu verstehen. Teilweise ist es auch mit dem Setup falsch gelaufen und dann haben wir wieder zurückgefunden. Der Vorderreifen hat nicht so viel abgebaut, wie ich erwartet hatte. Eher der Hinterreifen. Ich hätte eigentlich noch viele Runden fahren können, das ist vielleicht auch positiv."

Longrun-Zeiten wenig hoffnungsvoll

Die erfreuliche Entwicklung scheint die Silberpfeile aber selbst noch ein wenig zu überraschen. Liegt es an den technischen Neuerungen oder kann man plötzlich zaubern? "Es ist komisch. Es ist nicht so, dass wir große Upgrades drauf packen. Ich glaube wir verstehen das Auto immer besser und holen mehr raus. Aber es ist natürlich auch Freitag und müssen vorsichtig sein und diese Platzierung heute nicht überbewerten."
 
Rosberg Worte in Gottes Ohr. Denn schaut man sich die Longrun-Zeiten an, sieht es für Mercedes GP nicht so gut aus. Schumacher fuhr gar keinen Longrun. Rosbergs Zeiten sind eher ernüchternd. Während bei McLaren 1.32er und 1.33er Zeit angesagt waren, hatte Rosberg im Dauerlauf nur 1.33er und 1.34er Zeiten zu bieten. Auch Ferrari sah im Longrun nicht schlecht aus.

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