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Nico Rosberg jubelt über zweiten Sieg

"Es kam mir vor wie ein ganzer Tag"

Formel 1 GP Monaco 2013 Nico Rosberg Foto: xpb 110 Bilder

Nico Rosbergs Sieg war keine Spazierfahrt auch wenn es so aussah. Eine Rennunterbrechung, drei Safety-Car-Phasen und jede Menge Trümmerteile auf der Strecke. Für seine Leistung erntete der Wahlmonegasse großes Lob von Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff.

26.05.2013 Bianca Leppert

Von außen betrachtet sah es eigentlich ganz einfach aus. Nico Rosberg fuhr das ganze Rennen an der Spitze, am Anfang schienen die Mercedes sogar zu kriechen. Doch die Perspektive im Cockpit ist immer einer andere. Nach einer langweiligen Anfangsphase, brachte erst der Unfall von Felipe Massa, dann die Unterbrechung nach dem Maldonado-Unfall und schließlich die Safety-Car-Phase nach dem Grosjean-Unfall Schwung ins Rennen. "Mit Safety-Cars und Teilen auf der Strecke - man hat es Nico nicht leicht gemacht", lobte ihn sein Chef Toto Wolff.

Schlechter Start für Rosberg

"Das Rennen hat sich angefühlt wie ein ganzer Tag", sagte Nico Rosberg. "Die Unterbrechung ist für dich als Fahrer ein komisches Gefühl. Du bist voll im Rhythmus und besonders in Monaco ist die Konzentration wichtig." Der Wahlmonegasse behielt jedoch die Nerven und meisterte jeden der drei Re-Starts souverän. Nur der eigentliche Start war nicht ganz einfach für Rosberg. "Die Kupplung hat nicht richtig gebissen", vermutete er.

Die besondere Herausforderung bei den weiteren Starts lag darin, die Reifen und Bremsen auf Temperatur zu halten. "Die Reifentemperaturen und Bremsentemperaturen haben blau geleuchtet, weil sie so niedrig waren", erklärt Wolff. "Da musst du verdammt vorsichtig sein. Aber er hat es super gemacht."

Reifen weiter ein Thema

Daneben musste Mercedes wieder auf das Reifenmanagement achten. Sebastian Vettel wunderte sich zu Beginn des Rennens über das Bummel-Tempo der beiden Silberpfeile. "Das war Teil unserer Strategie", sagt Mercedes-Teamchef Ross Brawn. "Wir wussten, dass wir auf die Reifen achten müssen." Laut Rosberg war vor allem der linke Hinterreifen unter besonderer Beobachtung. "Das ging schon das ganze Wochenende so." Das Safety Car kam Rosberg trotzdem zu früh. "Die Reifen waren zwar schon abgefressen, aber wir hätten noch ein paar Runden damit fahren können."

Das Reifenproblem ist für Mercedes weiter ein Thema. "Das ist eine konstante Herausforderung", meint Brawn. "Unsere Absicht war es am Anfang langsam zu fahren, das kannst du auf anderen Strecken nicht machen."

Vorteil durch Pirelli-Test?

Rosbergs zweiter Sieg in seiner Karriere ist schon allein deshalb etwas Besonderes, weil sich sein Vater Keke Rosberg vor 30 Jahren ebenfalls in die Siegerliste eintrug."Es ist speziell das zu hören", meint Rosberg junior. "Aber als ich über die Ziellinie gefahren bin, war ich einfach nur froh, das Rennen zu gewinnen." Nur bei einer Frage gab sich der Youngster einsilbig: Hat der Pirelli-Test in Barcelona geholfen, das Rennen zu gewinnen? "Da müssen Sie Pirelli fragen."

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