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Nico Rosberg vor dem GP China

"Es gibt keine Nummer 1 bei Mercedes"

Rosberg Hamilton GP Malaysia 2013 Foto: xpb 110 Bilder

Nico Rosbergs Emotionen haben sich in der zweiwöchigen Pause nach dem GP Malaysia beruhigt. Der Mercedes-Pilot hat sich nach der Stallorder-Affäre mit dem Team ausgesprochen und fühlt sich nicht mehr benachteiligt.

11.04.2013 Bianca Leppert

Mark Webber und Nico Rosberg teilten in Malaysia gewissermaßen das gleiche Schicksal. Der Red Bull-Pilot verlor seinen sicher geglaubten Sieg, weil er von Sebastian Vettel überrascht wurde. Nico Rosberg war die tragische Figur, weil er erst gar keinen Angriff auf Teamkollege Lewis Hamilton wagen durfte. Teamchef Ross Brawn untersagte ihm auch auf mehrmalige Nachfrage am Funk, Hamilton zu überholen.

Rosberg konnte nur verlieren

Rosberg nahm diesen Befehl an, murrte nach dem Rennen allerdings: "Daran werde ich mich erinnern." Aber hat Rosberg nicht vielleicht auch während des Rennens einmal daran gedacht, wie Vettel den Rebellen zu spielen und die Anweisung des Teams einfach zu ignorieren? "Nein, am Ende des Rennens habe ich mir ganz genau überlegt, die Anweisungen von Ross genau zu befolgen", sagt der Mercedes-Pilot.

Egal wie sich Rosberg entschieden hätte, ein bitterer Nachgeschmack wäre immer geblieben. Hätte er überholt, wäre das Team sauer gewesen. Weil er zurückgesteckt hat, könnte man ihm mangelnde Durchsetzungskraft nachsagen. Ein Dilemma.

Brawn begründete seine Entscheidung nach dem Rennen mit zu wenig Sprit im Tank - bei beiden Fahrern. Das wollte Rosberg zunächst nicht einsehen. In China scheinen zumindest oberflächlich die Wogen wieder geglättet zu sein. "Es gibt keine Nummer 1 und keine Nummer 2", meint Rosberg. "Das Problem war, dass wir vorher nicht über dieses Szenario gesprochen haben. Das ist nun für die Zukunft geklärt."

China liegt Rosberg und Mercedes

In China stehen die Vorzeichen gut, dass Rosberg derjenige ist, der die Nase vorne hat. In den letzten drei Jahren führte er den GP China an, 2012 holte er hier den ersten Mercedes-Sieg. "Die Strecke liegt mir und dem Auto", sagt Rosberg. Das Erfolgsrezept aus dem vergangenen Jahr lässt sich allerdings nicht so einfach kopieren. "Wir haben dieses Jahr andere Reifen, eine ganz neue Situation. Du kannst es nicht vergleichen, sondern musst dich anpassen."

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