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Nico Rosberg

Kleines Problem, kleine Sorgen

Formel 1-Test, Barcelona, 22.2.2012, Nico Rosberg, Mercedes GP Foto: xpb 31 Bilder

Der neue Mercedes W03 stand auch am zweiten Testtag den halben Nachmittag zur Reparatur in der Garage. Nico Rosberg lässt sich von den Zuverlässigkeitsproblemen aber nicht beeindrucken. Der Pilot spricht von Kleinigkeiten.

22.02.2012 Tobias Grüner

Am Mittwoch stand eigentlich der erste komplette Testtag für Nico Rosberg mit dem neuen Mercedes W03 auf dem Programm. Am Ende wurde es aber nur eine halbe Sitzung für den 26-Jährigen. Nach dem Hydraulik-Defekt am Dienstag mussten die Mechaniker wieder den halben Nachmittag Hand an den Silberpfeil legen.

Rosberg verbessert Sitzposition

"Der Tag hat gut angefangen, aber dann gab es leider das Ölleck am Getriebe", zuckte Rosberg mit den Schultern. Um kurz nach 14 Uhr hatte der Pilot Feierabend. Tatenlos blieb der Fahrer ohne Fahrzeug aber nicht. "Wir haben die Sitzposition noch etwas modifiziert. Das ist aber nicht so einfach, weil der Sitz aus einer festen Karbonform besteht. Normalerweise hat man für sowas an einem Testtag keine Zeit."

Nach längerer Zeit mit der alten Schale gab es vor der Saison einen neuen Sitz. Eigentlich sollte das Cockpit schon in der Fabrik perfekt angepasst werden. "Man sitzt in der Fabrik im Auto und denkt "Hammer". Und dann fährt man auf der Strecke mit 300 durch die Kurve und über Bodenwellen – das ist dann nochmal etwas anderes", erklärte Rosberg.

Mercedes Team besser aufgestellt?

Durch die Probleme mit der Zuverlässigkeit lässt sich der Silberpfeil-Pilot nicht entmutigen. "Wir haben keine größeren Probleme. Nur kleinere Sachen, die einfach passieren können. Aber Nichts, was uns längerfristig beschäftigen sollte."

Der Optimismus des Vorjahressiebten ist ungebrochen. "Als Team stehen wir deutlich besser da. In diesem Jahr können wir uns 100 Prozent auf die Leistung des Autos konzentrieren. Letztes Jahr gingen 70 Prozent der Zeit drauf, um das Auto standfest zu machen."

"Das Auto ist besser aufgebaut. Alles ist kompakter. Wir haben es besser geplant. Der Schwerpunkt liegt tiefer. Man spürt einfach, dass das Team in diesem Bereich Fortschritte macht. Es läuft bislang alles nach Plan. Zum Beispiel mit der Kühlung. Da hat sich auf der Strecke genau bestätigt, was die Theorie vorhergesagt hat."

Rosberg hat die Konkurrenz im Visier

Am zweiten Barcelona-Tag standen vor allem Aerodynamik-Tests und Longruns auf dem Plan. Rosberg muss sich an sein neues Auto gewöhnen. Und an die neuen Pirelli-Gummis. "Die Reifen bieten etwas mehr Grip. Der Verschleiß ist einen Tick niedriger. Man benötigt aber ein etwas anderes Setup."

Obwohl Rosberg am Nachmittag genügend Zeit zur Konkurrenz-Beobachtung hatte, wollte er seine Erkenntnisse noch nicht preisgeben: "Ich weiß genau, was die anderen machen. Aber das will ich hier nicht erzählen. Das machen wir ein anderes Mal", scherzte der Mercedes-Fahrer. "Ich denke, dass es ähnlich wie im letzten Jahr ist. Die Teams, die damals vorne standen, werden jetzt auch wieder stark sein. Wir müssen sehen, dass wir Fortschritte machen."

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