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Nico Rosberg lobt sein Team

"Nur noch Red Bull besser"

Nico Rosberg - Mercedes - Formel 1 - GP USA - 16. November 2013 Foto: xpb 75 Bilder

Das Rennen von Austin will Nico Rosberg mit einem starken Finale in Brasilien abhaken. Die Saison soll so enden, wie sie Rosberg in Erinnerung hat. Als ein Highlight nach drei schweren Jahren. In einem Jahr hat Mercedes alle bis auf Red Bull überholt.

21.11.2013 Michael Schmidt

Für Teamkollege Lewis Hamilton reicht es nicht mehr. Nicht einmal ein Sieg würde Nico Rosberg an dem Engländer vorbeibringen. Er liegt 26 Zähler zurück. Zum ersten Mal seit Rosberg bei Mercedes ist, liegt er damit in der WM-Tabelle hinter seinem Stallrivalen.

Doch der WM-Sechste ist entschuldigt. Wenn es Defekte oder Pannen gab, dann meistens bei ihm. Trotzdem fällt die Bilanz positiv aus: "Es war eine sehr gute Saison für uns, vor allem nach den drei harten Jahren zuvor. Wir haben in einem Jahr alle vor uns überholt bis auf Red Bull. Das macht mich zuversichtlich für die Zukunft."

Wir haben das zweitbeste Auto gebaut

Das letzte Ziel dieses Jahres ist der zweite Platz in der Konstrukteurs-Wertung. Rosberg sieht gute Chancen ihn gegen Ferrari und Lotus zu halten. "Wir haben den Vorteil des besseren Autos und des Punktevorsprungs."

Hamilton und er würden dem Team diesen Vize-Titel gerne schenken. "Das ist extrem wichtig für die Motivation der Leute in der Fabrik. Die können dann nach Hause gehen und ihren Kindern erzählen, dass der Vater oder die Mutter das zweitbeste Auto gebaut haben. Und die Kinder können in der Schule damit Eindruck machen."

Barcelona war eines der stärksten Rennen

Wenn Rosberg einen Kritikpunkt anbringen würde, dann den, dass Red Bull wieder einmal in der Sommerpause wie eine Rakete davongezogen ist. "Sie haben einen völlig unnatürlichen Sprung gemacht, und keiner weiß, wie die das schaffen. Das war schon immer ihre Stärke, und daran müssen wir noch arbeiten, auch wenn sich unser Entwicklungstempo deutlich gebessert hat."

Persönlich ist Rosberg zufrieden. Natürlich stechen die beiden Siege in Monte Carlo und Silverstone heraus, und die Podiumsplatzierungen in Indien und Abu Dhabi. Aber auch Barcelona, wo er von der Pole Position losfuhr und am Ende Sechster wurde. "Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie brutal das war, von hinten aufgegessen zu werden. Wenn du von der Pole startest, träumst du ja immer ein bisschen vom Sieg. Trotzdem bin ich mit diesem Frust klar gekommen und bin noch Sechster geworden. Das war eines meiner stärksten Rennen."

Mercedes kann Red Bull 2014 herausforden

Rosberg glaubt, dass er für 2014 mit Mercedes gut aufgestellt ist. "Die Regeländerungen sind eine Chance für uns. Alle beginnen bei Null, und wir haben wirklich kompetente Leute, die etwas daraus machen können. Wir können den Sprung schaffen und Red Bull herausfordern. Mir persönlich kommt diese neue Formel entgegen. Ich habe mich immer für die Technik interessiert und mich in sie hineingedacht. Das könnte bei der Komplexität der neuen Autos ein Vorteil für mich sein."
 
Dass er nächstes Jahr vermutlich noch mehr den Gasfuß zügeln muss, um das Auto über die Runden zu bringen, stört den zweifachen Saisonsieger nicht. "Klar, hat mir die Zeit, wo du eine Qualifikationsrunde nach der anderen rausgeballert hast, besser gefallen. Aber das, was wir jetzt machen, ist auch eine reizvolle Herausforderung. Anders, aber nicht uninteressant. Du musst halt mehr mit Köpfchen fahren und entscheiden, wann du angreifst und wann du Speed rausnimmst."

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