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Interview mit Nico Rosberg

"Mercedes wird Erfolg haben"

Nico Rosberg - GP Deutschland - Nürburgring - 22. Juli 2011 Foto: xpb 110 Bilder

Nico Rosberg fährt beim Großen Preis von Ungarn am Sonntag sein 100. Formel-1-Rennen. Noch wartet der 26-Jährige auf seinen ersten Sieg. Seinen Optimismus bremst das jedoch nicht.

28.07.2011
100 Rennen in der Formel 1 - was bedeutet Ihnen diese Marke?

Rosberg: Nicht übermäßig viel. Es ist überraschend, dass es jetzt schon so viele sind. Mein Vater ist in seiner ganzen Karriere ja insgesamt 114 Grand Prix gefahren.

Welche Erinnerungen haben Sie an Ihr Debütrennen?

Rosberg: Das Debüt-Rennen war echt sehr cool. Nach der ersten Runde war ich auf einmal Letzter, bedingt durch einen Unfall. Dann aber bin ich bis auf Platz sieben vorgefahren und war schnellster Fahrer im Feld über das ganze Rennen gesehen. Die schnellste Rennrunde in meinem allerersten Rennen gefahren zu sein, war ein klasse Erlebnis, an das ich mich immer erinnern werde.

Was sehen Sie in ihrer bisherigen Formel-1-Laufbahn als größten Erfolg und größte Enttäuschung?

Rosberg: Meine Podiumsplatzierungen sind natürlich meine schönsten Erlebnisse gewesen. Was sich nicht so schön angefühlt hat, waren Rennen, in denen ich Sieg- oder zumindest Podiumschancen hatte und Defekte oder widrige Umstände das verhinderten. Aber so etwas ist eher Ansporn, es dann einmal richtig zu schaffen.

Inwiefern haben Erfahrung und Reife Ihre Herangehensweise an Ihren Sport verändert?

Rosberg: Die Formel 1 hat eine unglaubliche Leistungsdichte bzw. ein sehr hohes Niveau. In den Nachwuchsserien habe ich immer gewonnen. Aber dann kommst du in die Formel 1 und musst lernen, dass du da auf Anhieb nicht alles gewinnen kannst. Das ist ein Lernprozess, den man durchmachen muss und an dem man wachsen muss.

Zu Beginn wurden Sie oft über den Erfolg Ihres Vaters, der Weltmeister war, definiert. Hat sich das inzwischen geändert?

Rosberg: Ja, stimmt. Das war am Anfang mehr. Aber heutzutage glaube ich schon, dass die Menschen mich als Nico wahrnehmen und nicht als 'Sohn von...'. Mich sprechen nicht viele Menschen auf meinen Vater an. Vielleicht ist es so, dass seine Fans auch einer anderen Generation angehören.

Mit dem Wechsel zu Mercedes wollten Sie nach Jahren im Mittelfeld mit Williams den nächsten Karriereschritt machen. War die Wahl aus heutiger Sicht die richtige?

Rosberg: Natürlich. Es macht Spaß, in diesem Team Aufbauarbeit zu leisten und das ganze Projekt in erfolgreiche Zeiten mit zu führen.

Auch in dieser Saison kann sich Ihre Bilanz im Vergleich zu Teamkollege Michael Schumacher sehen lassen. Was können Sie noch vom Rekordweltmeister lernen?

Rosberg: Ich respektiere seine Leistung sehr und es ist eine super Erfahrung für mich, mit ihm in einem Team zu fahren. Es freut mich, dass ich bis jetzt der Schnellere war. Aber ich weiß, dass es von einem Rennen zum anderen immer wieder schwer wird und es muss alles passen, um vor ihm ins Ziel zu kommen.

Sie haben sich trotz einiger Rückschläge zuversichtlich zur Zukunft des Teams geäußert. Wie sicher sind Sie, dass Mercedes GP spätestens in Ihrem gemeinsamen dritten Jahr zu den Titelkandidaten aufschließen kann?

Rosberg: Ich weiß, dass unser Mercedes-Team Erfolg haben wird. Aber es wird ein schwerer Weg werden. Es ist jedoch nur eine Frage der Zeit, bis wir unser Ziel erreichen werden.

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