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Nico Rosberg mit gutem Gefühl

"Ich blicke überall in positive Gesichter"

Nico Rosberg Barcelona Test 2012 Mercedes W03 Foto: Mercedes 31 Bilder

Michael Schumacher erledigte am Dienstag (21.2.) den Job im Cockpit des neuen Mercedes AMG W03. Nico Rosberg hat seinen Silberpfeil schon am Sonntag kennengelernt. Und er geht mit einem positiven Gefühl in die neue Saison.

21.02.2012 Michael Schmidt

Michael Schumachers letzte Runden vor der Mittagspause des ersten Testtages von Barcelona lassen hoffen. Fünf Mal 1.24er Runden in Serie. Das spricht zumindest für Konstanz. Während der Rekordsieger bis zur Halbzeit des Testtages 43 Runden abstrampelte, hatte Nico Rosberg einen fast freien Tag. Einzige Amtshandlung: Er musste am Morgen zusammen mit Michael Schumacher die Decke vom neuen Mercedes ziehen.

Wir fahren ohne große Sorgen

In der Mittagspause war Zeit für ein Gespräch. Die Körpersprache bei Rosberg passt sich dem Rest des Teams an. Lockerheit bestimmt den Ton. Nico Rosberg ist den neuen Silberpfeil bereits am Sonntag gefahren. Ein wenig aufschlussreicher Tag in Bezug auf die Rundenzeiten, denn am Sonntag war es zu kalt für schnelle Runden. Die Reifen haben gekörnt.

Dafür lief der neue Mercedes ohne größere Pannen. "Das ist schon mal ein Unterschied zum letzten Jahr", konstatiert Rosberg und lobt: "Es war eine gute Entscheidung, das Auto später zu bringen. Wir haben jetzt eine solide Basis und fahren ohne große Sorgen. Alles ist viel durchdachter. Sogar die Mechaniker schrauben gerne an diesem Auto. Ich bin mir sicher, dass wir damit in die richtige Richtung fahren."

So sei es auch eine wichtige Erfahrung gewesen, in Jerez drei Tage mit dem alten Auto gefahren zu sein. "So bekamen wir ein besseres Gefühl für die Reifen. Sie haben besonders auf der Hinterachse mehr Grip und bauen nicht mehr so schnell ab." Rosberg mutmaßt, dass man vielleicht komplett umdenken muss: "Letztes Jahr drehte sich alles darum, den Abbau der Hinterreifen in den Griff zu bekommen."

Mercedes W03 mit weniger Traktion

Mit dem neuen Auto machte der WM-Siebte zunächst einmal die gleiche Erfahrung wie seine Kollegen. "Man spürt schon, dass der angeblasene Diffusor fehlt, vor allem bei der Traktion. Es ist einfach weniger Abtrieb da. Das merkt man besonders in langsamen Kurven. Das Auto ist schwieriger zu fahren."

Ein echtes Gefühl, wie gut das vermeintlich schlechtere Fahrverhalten ist, bekommt man erst, wenn man zusammen mit den anderen Autos auf der Strecke ist. Rosberg verbrachte den Vormittag die Rundenzeiten von Schumacher und der Konkurrenz zu studieren. "Das generelle Gefühl ist gut. Mehr sage ich nicht", lachte der Blondschopf. Offenbar wird das auch vom Rest des Teams geteilt: "Ich blicke überall in positive Gesichter."

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