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Nico Rosberg selbstbewusst

"Lewis hat es völlig übertrieben"

Rosberg & Hamilton - GP Brasilien 2015 Foto: xpb 22 Bilder

Bei Mercedes ist der Druck im Kessel weiterhin hoch. Brasilien-Sieger Nico Rosberg schießt nach seinem Triumph gegen Lewis Hamilton. Der Deutsche hat jede Menge Selbstbewusstsein getankt.

17.11.2015 Bianca Leppert

Nico Rosberg fährt kurz vor dem Ende der Saison in Bestform. Es scheint fast, als sei all der Druck von ihm abgefallen, der während des WM-Kampfs auf seinen Schultern lastete. Kaum war das Duell zwischen den Mercedes-Piloten in Austin entschieden, ging die Leistungskurve bei Rosberg nach oben. In Brasilien siegte er zum zweiten Mal in Folge vor Lewis Hamilton, was die Laune des Briten nachhaltig trübte. Doch alle verbalen Sticheleien prallten an Rosberg ab.

Rosberg versteht Hamilton-Attacke nicht

In Brasilien gab der Deutsche nach dem Rennen Kontra - mit deutlichen Worten. "Er hat mir nur Dampf machen können, weil er es völlig übertrieben hat!", sagte Rosberg. "Er hätte noch nicht einmal annähernd einen Zweistopper geschafft. Der ist ja sowas von abgekackt danach, er hat es ja völlig übertrieben!"

Rosberg weiter: "Nur deswegen kam er mir nahe. Ich musste dann managen, dass er keine Attacke starten kann, aber gleichzeitig meine Reifen schonen, dass ich den Zweistopper noch schaffen konnte. Aber man hat ja gesehen, ich war schneller heute. Im Ziel waren das mehr als sieben Sekunden."

Am Ende mussten sowohl Rosberg als auch Hamilton drei Mal die Box ansteuern. Mercedes konnte sich den Extra-Service leisten, weil auch Sebastian Vettel im Ferrari mit drei Stopps unterwegs war. Zudem war der Reifenverschleiß höher als erwartet. Während Rosberg vielleicht zwei Stopps geschafft hätte, wäre Hamilton ohne den zusätzlichen Reifenwechsel komplett abgefallen. "Ich war im Rennen schneller", stellt Rosberg klar. "Weil seine Reifen hinüber waren, hat uns das beide auf drei Stopps gebracht. Aber er hat mir damit nicht das Leben schwer gemacht."

Kann Rosberg Serie 2016 fortsetzen?

Der Deutsche hofft, dass er seine Form auch in die nächste Saison mit hinüber nehmen kann. "Die Regeln ändern sich nächstes Jahr nicht. Das ist gut für mich." Neben dem eigenen Teamkollegen hat er aber auch Ferrari nicht aus dem Blick verloren. "Die sind natürlich gut unterwegs. Wir sind die Stärksten, aber sehr weit sind sie nicht entfernt. Und daher: Alle Achtung! Wir nehmen die auch sehr, sehr ernst, insbesondere mit Blick aufs nächste Jahr."

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