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Nico Rosberg

Spitzenteams nicht unerreichbar

Formel 1-Test, Barcelona, 24.2.2012, Nico Rosberg, Mercedes GP Foto: xpb 38 Bilder

Mit 139 Runden spulte Nico Rosberg am letzten Testtag von Barcelona mehr als zwei Grand Prix-Distanzen ab. Der Pilot ist schon bereit für den Saisonauftakt in Melbourne. Am neuen Mercedes muss aber noch ein wenig gearbeitet werden.

24.02.2012 Tobias Grüner

Fünf Testtage hat Mercedes mit dem neuen AMG W03 in Barcelona absolviert. Mehr als 2.000 Kilometer wurden dabei abgespult. Alleine am Freitag (24.4.) kam Nico Rosberg auf 139 Runden auf dem Circuit de Catalunya. Einen Drehwurm bekam der Silberpfeil-Pilot dabei nicht. "Ich werde laut Vertrag nach Kilometern bezahlt. Deshalb habe ich mir heute extra Mühe gegeben", scherzte der 26-Jährige nach dem Testmarathon.

"Bis auf ein paar Probleme am Anfang der Woche war die Zuverlässigkeit schon okay", freute sich auch Teamchef Ross Brawn. "Die Piloten und die Ingenieure konnten sich dadurch auf die Arbeit mit dem Auto konzentrieren und mussten nicht ständig Problemen hinterherjagen. Ich hoffe, dass wir nächste Woche noch etwas mehr Leistung aus unserem Paket kitzeln können."

Rosberg schneller als Schumacher

Am Freitag spulte Rosberg in der Früh eine komplette Rennsimulation ab. Der Youngster war dabei spürbar schneller als Teamkollege Michael Schumacher am Vortag bei der gleichen Übung. "Wir haben über Nacht Fortschritte beim Setup gemacht", erklärt Brawn den Zeitunterschied. "Außerdem bot die Strecke bei den kühleren Temperaturen heute früh mehr Grip."

Am Nachmittag konzentrierte man sich dann auf Setup-Arbeit und Longruns. Rosberg zog ein positives Fazit: "Wir haben viele interessante Sachen gemacht, um das Auto zu verstehen und dabei viel gelernt. Das ist alles sehr anders, mit der neuen Aerodynamik und den neuen Reifen. Da muss man sich erst mal rantasten."

Alle Setup-Änderungen brachten aber nicht das gewünschte Resultat: "Wir haben ein paar mechanische Sachen verändert, um die Vorderreifen länger am Leben zu halten. Das hatte aber leider null Einfluss", grinste der Pilot. Das Auto sei im Vergleich zum Vorjahr aber auf jeden Fall ein deutlicher Schritt nach vorne.

Ross Brawn bleibt realistisch

Als Ziel für die Saison hat man im Silberlager ausgegeben, die drei Top-Teams zu jagen und mindestens eine Position gutzumachen. "Es wird nicht einfach, die Teams da vorne zu knacken. Für uns ist es wichtig, immer Fortschritte zu machen. Wir müssen Stück für Stück rankommen, dann können wir es erreichen", ist Rosberg zuversichtlich.

Auch Ross Brawn gibt sich optimistisch. "Wir haben eine vernünftige Position im Moment. Aber ich glaube nicht eine Sekunde daran, dass wir unsere Ziele schon erreicht haben. Es mag wie ein Standardsatz bei den Wintertests klingen, aber wir haben noch einen Haufen Arbeit vor uns, und es ist viel zu früh, um Aussagen über unsere Konkurrenzfähigkeit zu treffen."

Während am Mercedes noch gearbeitet werden muss, fühlt sich Pilot Rosberg nach seinen mehr als zwei Renndistanzen schon bereit für den Saisonauftakt. "Für mich war es super, um mich einzuschießen. Jetzt kann es in Richtung Melbourne gehen."

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