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Nico Rosberg

Wechselpoker ist eine Belastung

Nico Rosberg Foto: Williams 56 Bilder

Nico Rosberg ist einer der begehrtesten Piloten auf dem Formel-1-Fahrermarkt. Die Verhandlungen über einen Wechsel des 24-Jährigen ziehen sich allerdings hin. "Das ist schon eine Last, die ich mit mir herumtrage", sagte der WM-Sechste im Interview.

04.09.2009

Sie werden seit Wochen mit einem Wechsel zu McLaren-Mercedes in Verbindung gebracht. Wie weit sind Sie mit Ihrer Zukunftsplanung?
Rosberg: Die Gespräche laufen noch, es steht noch nichts fest. Ich habe einen Wunschpartner, und da sieht es auch ganz gut aus. Aber es gibt mehrere Optionen. Leider ist der Fahrermarkt im Moment total unübersichtlich. Man weiß einfach nicht, wer was macht, welches Team im nächsten Jahr die besten Chancen hat. Man muss sich ja nur die letzten Rennen anschauen, wer da alles plötzlich vorn war, mit dem man nicht gerechnet hatte. Für mich ist entscheidend, dass ich im kommenden Jahr in einem Auto sitze, in dem ich an der Spitze mitfahren kann.

Sprechen Sie mit Ihren Pilotenkollegen über dieses Thema?
Rosberg: Nein, das macht ja keinen Sinn. Natürlich würde es mich schon interessieren, was die anderen machen, zum Beispiel ein Fernando Alonso. Aber die erzählen es ja auch nicht. Und deshalb reden wir darüber schon gar nicht mehr.

Haben Sie sich eine Frist für die Entscheidung gesetzt?
Rosberg: Es sollte schon in den nächsten Wochen klar sein, lieber früher als später. Das ist schon eine Last, die ich mit mir herumtrage.

Beschäftigt Sie das Thema auch an den Rennwochenenden?
Rosberg: Nein, da kann ich es ausblenden.

Welche Rolle hat der Rückzug von BMW in Ihren Plänen gespielt?
Rosberg: Das war schon eine Überraschung, weil es ein starkes Team ist, das für mich auch eine interessante Möglichkeit für die nächste Saison war. Wir hatten schon Gespräche geführt.

Ist denn auch ein Verbleib bei Williams eine Möglichkeit?
Rosberg: Ja, Williams ist auch eine Option. Das Team hat eine gute Entwicklung genommen. Sie sagen mir auch, was sie noch alles verbessern wollen und wo sie noch stärker werden. Natürlich haben sie nicht die Mittel wie die großen Teams, aber dafür sieht es nicht so schlecht aus.

Und die neuen Teams, verhandeln Sie auch mit denen?
Rosberg: Nein, die sind kein Thema für mich. Da weiß man ja nicht wirklich, ob die tatsächlich ein Auto auf die Strecke bringen werden. Es ist im Moment so vieles unsicher. Da wird es wohl noch einige Überraschungen geben.

Wie sind denn Ihre verbleibenden Ziele bis zum Saisonende?
Rosberg: Ich will noch Fünfter in der WM werden. Im Moment liege ich als Sechster 3,5 Punkte hinter Kimi Räikkönen, der mich gerade überholt hat. Das ist machbar.

Was ist denn beim nächsten Rennen in Monza für Sie drin?
Rosberg: Gar nichts. Auch Fünfter oder Sechster zu werden, wird dort schwer für uns, weil die Strecke unserem Auto nicht liegt. Spätestens in Singapur sollten wir aber wieder besser aussehen.

Was erwarten Sie von Giancarlo Fisichella, der für den Rest der Saison im Ferrari fahren wird?
Rosberg: Die werden stark sein. Für mich ist das nicht so gut, weil ich ihn in meiner Nähe erwarte. Und dann könnte er mir Punkte klauen.

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