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Nico Rosberg zu F1-Test in Barcelona

"Ein viel besseres Auto"

Nico Rosberg, Mercedes GP, Formel 1-Test, Barcelona, 19.2.2013 Foto: xpb 22 Bilder

Aufatmen bei Mercedes. Nico Rosberg führte am ersten Testtag von Barcelona die Zeitenliste an. Wie in Jerez war der Mercedes-Pilot in der Lage, die Rundenzeit ohne große Anstrengungen zu fahren. Das wertet Rosberg als ein gutes Zeichen.

19.02.2013 Michael Schmidt

Bestzeiten bei Testfahrten sind Schall und Rauch. Es gibt so viele Faktoren, die den Unterschied ausmachen können, dass mit Ausnahme von Caterham und Marussia alle in der Lage wären, eine Tagesbestzeit aufzustellen. Immerhin haben die Top 4 des ersten Testtages in Barcelona eines gemeinsam. Nico Rosberg, Kimi Räikkönen, Fernando Alonso und Sebastian Vettel fuhren ihre schnellsten Runden auf neuen Medium-Reifen.

Bleiben noch der Tankinhalt, der Einsatz von KERS und die Motoreinstellung als Unbekannte. Eines lässt sich über den neuen Mercedes AMG W04 dennoch sagen. Er ist nicht hoffnungslos. Nico Rosberg geht sogar so weit zu sagen: "Das ist ein ganz anderes Auto. Eine viel bessere Plattform als letztes Jahr. Ich kann ohne Mühe schnelle Runden drehen und attackieren. Es macht Spaß, dieses Auto zu fahren."

Rosberg drei Zehntel langsamer als 2012er Pole

Genug der Lobeshymnen. Nico Rosberg legte zwar mit 1:22.615 Minuten die Tagesbestzeit auf die Bahn und war damit nur 0,330 Sekunden von Pastor Maldonados letztjähriger Pole Position entfernt. Doch wie benimmt sich der Silberpfeil im Dauerlauf? War das nicht der Schwachpunkt des Vorjahresautos, weil das zu schnell seine Reifen fraß?

Wie inzwischen durchsickerte, ist etwas Ähnliches auch beim ersten Test in Jerez passiert. Ross Brawn erwidert: "Es stimmt, dass die Hinterreifen in Jerez stark abgebaut haben. Wir sind dort wahrscheinlich mit der falschen Fahrzeugbalance gefahren. Aber Jerez war ohnehin nicht sehr repräsentativ. Da wird uns Barcelona mehr Aufschluss geben."
 
Vielleicht doch nicht. In Barcelona hatten alle ihre liebe Not mit den kurzlebigen Pirelli-Reifen. Nach einer Runde stiegen die Rundenzeiten um über eine Sekunde  an. "Da ist es natürlich sehr schwer, klare Aussagen zu treffen", stimmte Rosberg mit Vettel und Alonso überein.

Am Mittwoch fährt Rosberg Fahrrad

Der Unterschied zwischen den einzelnen Reifenmischungen beträgt laut Rosberg etwas mehr als eine halbe Sekunde in der ersten fliegenden Runde. "Mit der harten Mischung hatten wir sogar etwas Probleme mit dem Aufwärmprozess. Aber der Abbau war trotzdem riesig. Doch das garantiert den Fans gute Rennen."

Einziger Kritikpunkt war wieder einmal die Standfestigkeit. Rosberg musste vor der Mittagspause zwei Stunden lang aus dem Auto, weil die Ingenieure ein Problem mit dem Getriebe festgestellt hatten. Insgesamt drehte der 27-jährige Deutsche nur 54 Runden, gerade Mal die Hälfte von Fernando Alonsos Pensum.

"Die Fortschritte am Auto gehen in die richtige Richtung", resümierte Rosberg. "Wir bräuchten nur etwas mehr Kilometer." Die kann er am morgigen Mittwoch haben. Da fährt Lewis Hamilton den Silberpfeil und er selbst Fahrrad. Technische Pannen sind nicht zu erwarten.

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