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Nico Rosberg zu Schumi-Comeback

"Es wird nicht einfach für ihn"

Norbert Haug und Nico Rosberg Foto: dpa 13 Bilder

Nico Rosberg begrüßt das immer wahrscheinlicher werdende Formel-1-Comeback von Michael Schumacher, sieht bei einer Rückkehr aber Probleme für den Rekordweltmeister. "Es wird nicht einfach für ihn", sagte der neue Mercedes-Pilot über seinen möglichen Teamkollegen.

17.12.2009

Schumacher zeige zwar bei all seinen Rennen im Kart oder dem "Race of Champions", dass er vorne dabei sei. "Doch wenn du so lange draußen bist und so wenig Testfahrten absolvieren kannst, um wieder reinzukommen, ist das nicht leicht", sagte Rosberg im Interview der Stuttgarter Zeitung (17.12.) mit Blick auf die lange Pause des siebenmaligen Weltmeisters.

Comebacks nicht unterschätzen

Schon der Wechsel eines Teams mitten im Jahr sei schwierig, wies der 24 Jahre alte Rennfahrer aus Wiesbaden auf den komplett missglückten Umstieg von Giancarlo Fisichella in der zurückliegenden Saison hin. Ferrari hatte den routinierten Italiener als Ersatz für den verunglückten Felipe Massa von Force India verpflichtet. Obwohl Fisichella ein sehr guter Fahrer sei, sei er "im Nirgendwo gewesen" und "ziemlich weit hinten herumgefahren. Man darf nicht unterschätzen, wie schwer es ist zurückzukommen.

Generell würde sich Rosberg freuen, künftig mit Schumacher den Silberpfeil zu steuern: "Es wäre ein klasse Herausforderung." Er wisse aber nicht, ob an den Gerüchten etwas dran sei. "Hypothetisch gesehen wäre es cool, ihn als Partner zu haben. Und ich habe auch überhaupt keine Angst vor dem Vergleich", versicherte der Sohn von Ex-Weltmeister Keke Rosberg.

Rosberg hat hohe Ziele

Mit seinem neuen Team Mercedes Grand Prix will der mit seinem bisherigen Rennstall Williams in 80 WM-Läufen sieglose Rosberg Rennen gewinnen "und am Ende der Saison im Titelkampf die Nase vorne" haben. Das sei zwar ein hohes Ziel, aber er sei guter Dinge, dass sie das gemeinsam erreichen könnten.

Trotz aller Zuversicht und der Freude, nach vier Jahren "wahrscheinlich zum ersten Mal ein siegfähiges Auto" zu haben, wies der WM-Siebte auf die große Konkurrenz hin. Ferrari, McLaren und Red Bull mit Vize-Weltmeister Sebastian Vettel schätzt er als stärkste Widersacher ein. "Es wird eng werden. Wir können erst bei den Testfahrten im Februar sehen, wo wir und wo die anderen stehen", sagte er.

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