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Nico Rosbergs Plan zum Titel

"Ab jetzt gilt nur noch volle Attacke"

Nico Rosberg - Mercedes - Formel 1 - GP USA - 30. Oktober 2014 Foto: xpb 110 Bilder

Nico Rosberg geht mit 17 Punkten Rückstand in das WM-Finale. 100 Punkte liegen noch auf der Straße. Für Rosberg ein Grund, die Flinte nicht ins Korn zu werfen. Doch mit den Taktieren ist es jetzt vorbei. Ab sofort gibt es für den WM-Zweiten nur noch einen Plan: "Volle Attacke".

30.10.2014 Michael Schmidt

Nico Rosberg hält sich nicht lange mit der Vergangenheit auf. "Ich schaue nicht nach hinten." Auch der Verbremser von Sotschi ist innerlich abgehakt. "Natürlich habe ich mich im ersten Moment über den Fehler geärgert. Aber dann habe ich das Positive daraus gezogen. Als ich nach einer Runde an die Box kam, habe ich geglaubt, dass ich WM-Punkte vergessen kann. Es hat ewig gedauert, bis ich die Caterham am Ende des Feldes zu Gesicht bekam. Zum Schluss bin ich noch Zweiter geworden. Das war maximale Schadensbegrenzung."

17 Punkte Rückstand auf Lewis Hamilton sind eine Hausnummer. Doch der klare Rückstand hat für Rosberg auch eine gute Seite. "Mein Plan sieht jetzt ziemlich simpel aus. Es gibt nur noch volle Attacke." Der Frust über die letzten Rennen ist nichts im Vergleich zu der Tatsache, dass Rosberg im besten Auto auf jeder Rennstrecke um den Sieg mitfahren kann. "Das überwiegende Gefühl für mich ist: Ich genieße den Moment."

Doppelte Punkte verdienen eine Chance

Für Lewis Hamilton ist der Kampf um einen WM-Titel nichts Neues. Er hat ihn schon 2007, 2008 und 2010 erlebt. Und er hat einen Titel bereits in der Tasche. Rosberg ist zum ersten Mal in dieser Situation. Er sieht es aber nicht als einmalige Chance: "Ich fest davon überzeugt, dass wir mit diesem Team jahrelang Erfolg haben werden. Deshalb sehe ich dieses Jahr nicht als die eine Chance, die ich nutzen muss. Der Erfolgsdruck kommt von einer anderen Seite. Ich will einfach gewinnen."

Die doppelten Punkte im Finale von Abu Dhabi könnten Rosberg am Ende noch nützlich sein. Der Mercedes-Pilot weiß nicht, ob er sich darüber freuen soll. "Eigentlich wäre es besser, es gäbe diese doppelten Punkte nicht. Auf der anderen Seite sind wir wahrscheinlich alle happy, wenn es die WM offen hält. Es ist immer noch besser als wenn die WM vier Rennen vor Schluss entschieden ist und sich die Saison bis zum Ende schleppt, ohne dass es um etwas geht. Ich glaube, wir müssen dieser Regel Zeit geben und schauen wie es läuft." Rosberg erinnert daran, dass die Nascar mit ihrem Chase der besten Fahrer etwas ähnliches macht. "Die stellen die Uhren immer wieder auf Null und halten so die Spannung hoch."

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