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Niki Lauda

Es wird ein Kopf-an-Kopf-Rennen

Foto: dpa 51 Bilder

Dass Jenson Button mit Brawn GP die Fahrerwertung nach zehn Rennen anführen würde, hätte sich selbst Formel 1-Experte Niki Lauda nicht träumen lassen. Er prophezeit ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Red Bull und Brawn GP.

14.08.2009

Jenson Button hat derzeit sechs Siege auf seinem Konto und führt die Tabelle an - doch die Konkurrenz liegt ihm auf den Fersen. Erst in Ungarn war mit Lewis Hamilton ein Fahrerr der ehemaligen Top-Teams in der Lage die Red Bull und Brawn GP-Dominanz zu stoppen.

"Glauben Sie mir, der Erfolg von Brawn hat mich genauso überrascht wie jeden anderen", sagt Niki Lauda gegenüber "formula1.com". "Sie haben es geschafft, ein fantastisches Paket zu schnüren, das erst mal geschlagen werden muss. Aber seit dem Start der Saison haben alle anderen aufgeholt, vor allem Red Bull Racing mit ihrem neuen Aero-Paket. Und zu meiner Überraschung McLaren mit ihrem Sieg in Budapest. Ross muss sein Weiterentwicklungs-Tempo aufrecht erhalten, aber momentan sind sie ganz klar die Favoriten für beide Meisterschaften."

Vettel und Webber die bessere Fahrerpaarung
 
Damit wird Red Bull aber nicht einverstanden sein. Sebastian Vettel gewann die Grands Prix von China und Großbritannien, sein Teamkollege Mark Webber am Nürburgring. Vettel und Webber hält Lauda auch für die bessere Fahrerpaarung als Button und Barrichello. "Ich sage ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den beiden (Brawn und Red Bull Racing) voraus, bei dem die Meisterschaft völlig offen bleibt. Deshalb genießen wir so eine tolle Saison."
 
Dass dabei im Kampf an der Spitze Ferrari und McLaren kaum eine Rolle spielen, hätte im vergangenen Jahr wohl niemand vermutet. Aber zumindest McLaren scheint auf dem aufsteigenden Ast zu sein. "Natürlich entwickeln beide Teams ihre Autos weiter - komme was wolle", meint Lauda. "Momentan scheint McLaren auf dem vielversprechenderen Weg zu sein wie wir das in Budapest gesehen haben. Ich glaube sie werden sich in den nächsten Rennen massiv steigern."

Ausstieg von BMW Sauber müsse man akzeptieren

Ein Team, das die Hoffnung auf Erfolge bereits aufgegeben hat, ist BMW Sauber. Das deutsch-schweizer Team steigt zum Ende der Saison aus der Formel 1 aus. "Sicher mag die schwache Performance ein Grund gewesen sein, aber es war für sie nicht anders als für alle anderen Kers-Autos", gibt Lauda zu bedenken. "Sie haben alle den aerodynamischen Nachteil unterschätzt. Deshalb haben alle Kers-Teams eine Flaute durchgemacht. Und wie ich gerade sagte, McLaren ist das erste Team, das da raus kommt. Die internen Gründe für BMW sich zurückzuziehen, weiß ich nicht und will sie auch gar nicht wissen. Aber wenn ein Unternehmen so eine Entscheidung trifft, muss man sie auch akzeptieren"

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