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Niki Lauda lobt MotoGP

Spektakulärer als Formel 1?

MotoGP Brünn 2015 Foto: Red Bull

Niki Lauda war in der F1-Sommerpause beim MotoGP-Lauf im tschechischen Brünn zu Gast. Der dreifache Weltmeister zeigte sich beeindruckt von den Fahrkünsten der Piloten. Diese seien bei den Zweirädern mehr gefordert als in der Formel 1, kritisierte der Österreicher.

17.08.2015 Tobias Grüner

Niki Lauda ist ein Kind der Formel 1. Seit knapp 50 Jahren ist der gebürtige Wiener in verschiedenen Funktionen in der Königsklasse dabei. Er hat das Bild des Grand Prix-Sports geprägt wie kaum ein anderer. Und er macht sich offenbar Sorgen um die Attraktivität der Königsklasse.

Formel 1-Autos zu einfach zu fahren

Einen Abstecher zur MotoGP nutzte Lauda am Wochenende für Kritik am Vierradsport. Die Fahrkünste der Bike-Piloten hatten den RTL-Experten sichtlich beeindruckt: "Das ist wirklich unfassbar - sie fahren 350 km/h und man kann beobachten, wie sie die Power beherrschen. Das ist der wahnsinnigste Rennsport, den man aktuell geboten bekommt."

In der Formel 1 sei die Fahrzeugbeherrschung dagegen momentan nicht so anspruchsvoll: "Da ist das Gegenteil der Fall. Die Autos sind heute so einfach zu fahren. Rutscher oder Ähnliches sieht man kaum noch. Die Bikes zu beherrschen ist dagegen schwer. Das zeigt, warum wir an den Autos arbeiten müssen, damit sie auch wieder schwieriger zu fahren sind", so Lauda.

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