Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Norbert Haug

Mercedes will Entscheidung bis Monza

Lewis Hamilton Foto: Wolfgang Wilhelm 27 Bilder

Viel wird spekuliert über die Mercedes-Kundenteams für 2010. Noch immer sei nichts beschlossen, erklärte Mercedes-Sportchef Norbert Haug. Bis Monza hofft er aber das Motoren-Paket für die kommende Saison verkünden zu können.

29.08.2009 Tobias Grüner

Der Mercedes V8 gilt unter Experten als das beste Triebwerk im Formel 1-Feld. Sowohl von der Leistung, als auch von der Zuverlässigkeit ist das Aggregat aus dem englischen Brixworth der Konkurrenz momentan überlegen. Kein Wunder also, dass neben McLaren noch andere Teams 2010 gerne mit Mercedes-Power fahren würden.

Um welche Interessenten es sich handelt, wollte Haug noch nicht bekannt geben. "Wir haben eine Vertraulichkeitserklärung unterschrieben. Da kann ich nichts zu sagen." Allerdings ist es ein offenes Geheimnis, dass Red Bull-Teamchef Christian Horner mit seinem aktuellen Motorenlieferant Renault nicht mehr ganz zufrieden ist. Wegen der Zuverlässigkeitsprobleme des französischen V8 droht Sebastian Vettel sogar eine Strafe.

Gespräche kurz vor dem Abschluss?

Horner wurde in letzter Zeit häufiger im Motorhome von McLaren gesichtet. Dennoch sei laut Haug noch kein Vollzug zu vermelden. "Ich hoffe aber, das wir bis Monza das Paket verkünden können." Da der Mercedes-Sportchef mit Prognosen und Ankündigungen in der Regel sehr vorsichtig umgeht, scheinen die Gespräche kurz vor dem Abschluss zu stehen.

Neben dem Stammteam von McLaren und dem Neuzugang Red Bull sind wohl auch Brawn GP und Force India wieder im Boot. Allerdings kursieren um Force India momentan Gerüchte über Zahlungsschwierigkeiten. Haug will sich dazu noch nicht äußern. Nur so viel: "Sowohl vom Reglement als auch von der Kapazität ist es für uns kein Problem, vier Teams mit unseren Motoren auszustatten." Im Gegenteil. Mit jedem neuen Kunden macht Mercedes mehr Gewinn.

Entwicklungskosten gesenkt

Außerdem wurde die Entwicklung bei Mercedes High Performance Engines (HPE) in Brixworth gestrafft. Laut Haug wurde das Personal deutlich reduziert. Und auch bei den Entwicklungskosten wird gespart: Laut Fahrplan sollen selbst mit vier Kundenteams nur noch halb so viele Motoren gebaut werden, wie zu früheren Zeiten, als McLaren das einzige Mercedes-Team war.

Ein Grund hierfür ist sicher auch das verschärfte Reglement, das für diese Saison acht Motoren pro Fahrer vorsieht. Die Teamvereinigung FOTA würde diese Marke sogar gerne auf fünf Aggregate pro Saison reduzieren. Allerdings stellt sich Neuling Cosworth noch quer. Die Motorenschmiede aus Northampton würde gerne bei acht Motoren bleiben.

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
3D Felgenkonfigurator
Anzeige
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden