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Zweites Rennen für Pascal Wehrlein

"Bahrain sollte uns besser liegen"

Pascal Wehrlein - F1 - 2016 Foto: sutton-images.com 27 Bilder

Pascal Wehrlein war mit der Leistung beim F1-Debüt in Australien nicht ganz zufrieden. Doch bei Manor hat man die Probleme vom Saisonauftakt erkannt. Schon in Bahrain soll eine deutliche Steigerung sichtbar sein. Das Ziel bleibt weiterhin ein Platz im Mittelfeld.

31.03.2016 Tobias Grüner

Nach der Pleitesaison 2015 ist Manor mit großen Ambitionen in das neue Formel 1-Jahr gestartet. Das kleine Team wollte dank neuem Mercedes-Motor und verbesserter Aerodynamik den Sprung ins Mittelfeld schaffen. Wenn möglich, sollte es hier und da sogar WM-Punkte geben. Doch in Australien war man von diesen Zielen noch weit entfernt.

Im Qualifying landeten Pascal Wehrlein und Rio Haryanto in der hintersten Startreihe. Und auch im Rennen war die Pace nur in der Frühphase konkurrenzfähig. Nach einem guten Start kämpfte Wehrlein mit übermäßigem Reifenverschleiß und wurde nach und nach immer weiter durchgereicht.

Wehrlein rechnet mit Steigerung in Bahrain

Doch von Trübsal war am Donnerstag (31.3.2016) in Bahrain keine Spur. Die Probleme sind erkannt. Beim Rennen auf der arabischen Halbinsel soll alles besser werden. "Wir wollen wie in Australien im Mittelfeld fahren, aber dann auch dort bleiben. Das wäre schon ein gutes Ergebnis", gibt sich Wehrlein vorsichtig optimisch.

Hoffnung gibt unter anderem das Streckenlayout in Bahrain: "Ich denke, der Kurs hier ist motorlastiger als Melbourne. Deshalb sollte er uns besser liegen", analysiert der deutsche Rookie. Aus der Fahrerperspektive kennt Wehrlein die Strecke aber bisher nur aus dem Mercedes-Simulator. Auch ein Rennen unter Flutlicht ist eine ganz neue Erfahrung für den Youngster.

Manor muss weiter am Setup arbeiten

Neben der Strecke muss der Worndorfer auch sein Auto weiter kennenlernen. "Wir wollten in Melbourne so viele Dinge ausprobieren, was wir wegen der Bedingungen aber nicht konnten", blickt Wehrlein zurück. "Unser Setup war noch nicht auf dem Höhepunkt. Und wenn man nicht glücklich mit der Balance ist, dann geht das natürlich auf die Reifen."

In Bahrain dürfte es im Gegensatz zu Melbourne im Training immerhin nicht regnen. Nach den letzten Schauern am Donnerstag soll es nach letzten Prognosen den Rest des Wochenendes trocken bleiben. Neben dem Reifenverschleiß will man vor allem auch an der Qualifying-Performance arbeiten. Nach guten Tests in Barcelona hatte man sich mehr erwartet als die Startplätze 21 und 22.

Hoffnung auf mehr Qualifying-Spannung

"Die Strategie im Qualifying war vielleicht nicht ganz richtig. Wir haben versucht, 2 schnelle Runden am Stück zu fahren. Das hat uns vielleicht die Chance geraubt, noch einen zweiten Reifensatz zu fahren. Außerdem hatten wir auch ein paar Probleme am Auto, wodurch wir falsche Daten bekommen haben. Da hat die Temperatur in den Reifen nicht gestimmt", so Wehrlein.

Gerne hätte der Deutsche eine Rückkehr zum alten Qualifying-System gesehen. Der K.O.-Modus setzt die Manor-Piloten besonders unter Druck: "In Australien war das Qualifying bereits nach einem Run vorbei. Das war nicht besonders spannend. Ich würde natürlich gerne mehr fahren. Aber man muss mindestens auf Platz 20 liegen, um noch einmal die Chance zu bekommen, mit einem neuen Satz Reifen rauszugehen. Die erste Runde muss also perfekt passen, sonst sind wir sicher raus."

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