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Pascal Wehrlein ohne Chance

„Einzug ins Q2 ist unmöglich“

Pascal Wehrlein - GP Singapur 2017 Foto: sutton-images.com 80 Bilder

In Spa und Monza hat Manor im Mittelfeld mitgemischt. In Singapur trägt das Team von Pascal Wehrlein wieder die rote Laterne. Der deutsche Pilot sieht kaum Chancen, einen Gegner zu schlagen. Aber Spaß machte der erste Trainingstag dennoch.

16.09.2016 Tobias Grüner

Pascal Wehrlein war zuletzt ein vielbeschäftigter Fahrer. Erst Monza mit ganz wenig Abtrieb. Dann 3 Tage Pirelli-Reifentest mit einem Mercedes mit ganz viel Abtrieb. Und nun wieder im Manor in Singapur. Doch mit seinen 21 Jahren macht er bereits einen abgeklärten Eindruck. Eingewöhnungszeit? Nicht nötig! „Nach ein paar Kurven weiß man, was das Auto macht.“

Hitze aus der DTM gewohnt

Dazu musste der Worndorfer auch noch eine neue Strecke lernen. Singapur ist einer der schwersten Kurse im Kalender. Im Gegensatz zu seinen Kollegen hielt Wehrlein sein Auto immerhin von den Mauern fern. Der erste Eindruck vom schnellen Stadtkurs: „Das ist echt cool bei Nacht zu fahren. Es kommt einem irgendwie alles etwas schneller vor. Das macht auf jeden Fall Spaß.“

Die Hitze macht dem Youngster nichts aus: „Das Getränk ist nach 5 Minuten wie ein warmer Tee. Aber in einem DTM-Auto wurde es auch bis zu 50°C oder 60°C heiß. Und da sind wir immerhin auch eine Stunde gefahren. Jetzt sind es 2 Stunden, aber ich denke wir sind alle fit genug.“

Im Qualifying sieht der Mercedes-Junior eine größere Herausforderung als im Rennen: „Auf eine Runde, wenn man das Maximum aus dem Auto herausholen will, ist es schwieriger keinen Fehler zu machen. Im Rennen lässt man immer noch 5 Zentimeter mehr Luft. Aber im Qualifying ist man sofort in der Wand, wenn man einen Fehler macht.“

Manor nicht konkurrenzfähig

Strecke gut, Hitze nicht so schlimm – nur der Blick auf die Zeitentabelle trübte die Stimmung. Bis auf Teamkollege Esteban Ocon konnte Wehrlein niemanden hinter sich lassen. „Das Wochenende ist wie erwartet etwas schwieriger. Die Strecke hat 23 Kurven. Alles langsame Ecken, wo man viel Traktion braucht. Und keine langen Geraden. Da ist momentan leider kein Gegner für uns in Reichweite.“

Der neue Frontflügel brachte zwar den erhofften Fortschritt. Doch der war offenbar nicht besonders groß: „Wir blicken natürlich schon auf 2017 aber versuchen gleichzeitig mit kleinen Updates unser Auto noch zu verbessern – zumindest was in unserem Rahmen möglich ist. Das sind leider keine Schritte, die uns eine halbe Sekunde nach vorne bringen“, erklärt der Pilot.

In Sachen Setup sei noch Luft nach oben. Für einen Platz im Mittelfeld wird es im Gegensatz zu Monza oder Spa aber nicht reichen. „Der Einzug ins Q2 ist hier nicht möglich“, prognostiziert Wehrlein. „Auf Platz 16 haben uns heute schon mehr als eine Sekunde gefehlt. Die werden wir morgen nicht finden.“

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