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Pascal Wehrlein optimistisch für GP China

"Hoffe, dass wir weiteren Schritt machen“

Pascal Wehrlein - GP China 2016 Foto: sutton-images.com 27 Bilder

Pascal Wehrlein geht in China in sein drittes Formel 1-Rennen. Nach seinem starken Auftritt in Bahrain hofft der 21-Jährige auf das nächste gute Ergebnis. Der DTM-Champion von 2015 schielt weiter auf seine ersten Punkte.

14.04.2016 Andreas Haupt

Beim GP China geht die Formel 1 einen Schritt zurück. Das bei Fans und Fahrern so unbeliebte neue Qualifying-Format wird durch den 2015er Modus ersetzt. Auch Pascal Wehrlein freut sich. Weil er für sein Team einen Vorteil darin sieht.

"Es wird mehr die Wahrheit zeigen, wo jeder steht. Mit dem neuen System war es so, dass der erste Schuss sitzen musste, sonst kamst du nicht in Q2. Ich glaube, dass das für kleine Teams ein Nachteil war. Weil die anderen Mittelfeldteams noch eine halbe Sekunde in der Hinterhand hatten und nicht wie wir volles Risiko in der einen Runde gehen mussten", meint der Manor-Pilot. "Jetzt wird jeder wieder 2 Versuche haben. Das Timing wird besser sein und der Verkehr weniger", ergänzt Wehrlein.

Wehrlein hofft auf Q2-Einzug

Doch der DTM-Champion von 2015 könnte sich auch täuschen. Das alte Format verzeiht nämlich Fehler. Sitzt der erste Schuss nicht, können neue Reifen für einen zweiten Anlauf aufgezogen werden. Ohne in Zeitdruck zu geraten. Das bedeutet unter dem Strich weniger Risiko und mehr Vorhersehbarkeit. Also das, was sich die größeren Teams wünschen.

Ein Punkt ist allerdings unstrittig. Die Rückkehr zum alten Qualifikations-Format erleichtert den Durchblick. "In Bahrain hat alles super geklappt. In Melbourne war es das genaue Gegenteil. Da wussten wir nicht, ob wir von der Zeit her nochmal einen Versuch machen können", sagt Wehrlein.

In Bahrain ließ der 21-Jährige im Qualifying gleich 6 Autos hinter sich und stellte seinen Rennwagen auf den 16. Platz. Für die Zukunft strebt Wehrlein den Sprung in den zweiten Quali-Teil an. "In Bahrain haben uns nur 2 Zehntel gefehlt. Q2 sollte also auf einigen Strecken machbar werden. Vielleicht auch hier." Das Wetter könnte ihm in die Karten spielen. Für Samstag ist Regen vorhergesagt. "Bei Regen ist alles unberechenbar. Man muss das richtige Timing finden. Regen hilft kleineren Teams immer."

Hilft China-Layout Manor?

Shanghai ist für Wehrlein noch Neuland. "Die Strecke sieht ganz cool aus", urteilte er nach seinem Rundgang über die 5,451 Kilometer lange Bahn. "Ich hoffe, dass wir einen weiteren Schritt als Team machen und das Auto weiter verbessern konnten. So weit weg von den Punkten waren wir ja nicht mehr."

Das Layout dürfte seinem Manor MRT05 liegen. Weil nicht wie gewöhnliche die Hinterräder die kritischen Gummis sind, sondern die vorderen. Insbesondere der linke Vorderreifen. Eine stark abbauende Hinterachse war in den ersten zwei Rennen ein Schwachpunkt des Manor-Renners. "Wir hatten diese Vermutung mit den Reifen auch schon. Es sollte uns entgegen kommen, dass die Vorderreifen stärker belastet werden. Aber wir müssen abwarten, bis wir auf der Strecke waren", meint Wehrlein.

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