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Pastor Maldonado in Monaco

"Ich liebe jede Kurve hier"

Pastor Maldonado - Lotus - Barcelona-Test - 12. Mai 2015 Foto: xpb 43 Bilder

Monaco gehört zu den Strecken auf denen Pastor Maldonado immer schnell unterwegs war. Im Qualifying hofft er auf die Top 6 im Lotus. Sollte nicht wieder einmal etwas dazwischen gekommen.

20.05.2015 Bianca Leppert

Pastor Maldonado wird seinen Ruf als Bruchpilot einfach nicht los. Noch immer hat der Lotus-Pilot keine Punkte auf dem Konto. Teamkollege Romain Grosjean hingegen schon 16. Der Franzose punktete in den vergangenen drei Rennen. Doch wo hakt es bei Maldonado?

Maldonado sucht nach Antworten

"Die Frage nach dem Warum ist immer schwierig", sagt er. "Es gab mehrere Zwischenfälle und die sind alle zur selben Zeit passiert. Das wundert dich natürlich. In den ersten beiden Rennen wurde ich getroffen. Das liegt dann nicht in deiner Hand, das kannst du nicht kontrollieren. In China habe ich dann einen Fehler gemacht."

Aber auch in Barcelona hatte der Venezolaner Feindberührungen. Ausgerechnet mit seinem Teamkollegen. In Kurve 3 krachte es zwischen den beiden beim Überholversuch. "In Barcelona habe ich einige Plätze gutgemacht, bis der Heckflügel beschädigt war", sagt Maldonado. "Ich hatte einen kleinen Kontakt mit Romain. Das ist natürlich nicht ideal mit deinem Teamkollegen zu kollidieren. Aber wir haben darüber gesprochen und es ist erledigt."

Maldonado ist trotz des leeren Punktekontos selbstbewusst. "Ich sehe viel Potenzial im Auto, ich fahre gut und wir sind dabei", meint er. Auf Monaco freut er sich besonders. Denn in den Nachwuchsserien konnte er bereits mehrere Siege im Fürstentum einfahren. "Monaco ist sehr speziell", sagt er. "Die Strecke ist fantastisch. Hier kannst du die Geschichte der Formel 1 fühlen. Ich liebe jede Kurve. Ein Erfolgsgeheimnis habe ich nicht. Ich fahre einfach mit Leidenschaft und es macht Spaß. Du musst das Limit hier respektieren."

Hoffnungsvolles Monaco-Rennen 2011

In der Formel 1 hat es jedoch noch nicht zu einem Erfolgserlebnis in den Gassen von Monte Carlo gereicht. 2011 bis 2013 war Maldonado jeweils in eine Kollison verwickelt, im vergangenen Jahr streikte die Benzinpumpe des Lotus, woraufhin ihm der Start verweigert blieb. "In der Formel 1 hatte ich immer ein paar Probleme oder nicht das beste Auto", sagt Maldonado. "2011 hatte ich das beste Rennen hier in Monaco, aber wurde von Lewis getroffen." Damals saß er in einem Williams.

In diesem Jahr ist er optimistischer. "Wenn die Reifen gut funktionieren, dann bin ich zuversichtlich. Sie sind der Schlüssel. Ich denke wir können in die Top 6 fahren."

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