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Paul di Resta beim GP Ungarn: Der Youngster lässt aufhorchen

di Resta- Noten - GP Ungarn - Formel 1 - 31.7.2011

Mit Platz sieben holte Paul di Resta beim GP Ungarn nach ein paar verkorksten Rennen das beste Ergebnis seiner Formel 1-Karriere. Der Schotte traf bei den schwierigen Wetterbedingungen immer die richtige Entscheidung.

Der sechste Platz von Adrian Sutil am Nürburgring war keine Eintagsfliege von Force India. Das Team von Vijay Mallya ist auf dem Vormarsch. Nach einem zwischenzeitlichen Durchhänger sammelt man nun wieder eifrig Punkte und liegt derzeit auf Platz sieben in der Konstrukteurswertung.

Am Hungaroring war es Paul di Resta der zu dem Punktesegen beitrug. Der Schotte lechzte nach den eher mäßigen vergangenen Rennen nach einem guten Ergebnis und wurde belohnt. Der DTM-Meister setzte auf die gleiche Reifen-Taktik wie Jenson Button und Sebastian Vettel an der Spitze. Er startete mit Intermediates, ließ zwei Mal die superweichen Gummis aufziehen und beendete das Rennen schließlich auf der weichen Mischung.
 
"Nach meinem guten Start waren wir im Nassen wieder sehr konkurrenzfähig", meint der Schotte. "Ich habe zwei Plätze in der ersten Kurve gutgemacht. Wir hatten einen sehr guten ersten Stint auf den Slicks. Aber ich glaube wir haben vielleicht einen kleinen Fehler gemacht, indem wir im zweiten Stint wieder auf die superweichen Reifen gewechselt haben."

Force India stärker als Mercedes GP?

Dass die kalten Temperaturen einen großen Anteil an der Schnelligkeit des Force India VJM04 hatten, glaubt di Resta jedoch nicht. "Wir haben in den letzten zwei Rennen so viele Verbesserungen gemacht. Ich denke davon profitieren wir", sagt di Resta. Force India gehört zu den Teams, die daran gearbeitet haben, das Auto wie den Red Bull nach vorne anzustellen. Das scheint sich auszuzahlen. "Es war sehr wichtig für das Team, nach dem Resultat auf dem Nürburgring wieder Punkte zu holen", sagt di Resta.
 
Obwohl Force India am Nürburgring und in Budapest stärker als die Mercedes GP aufgestellt schienen, sieht di Resta seine Mannschaft noch nicht vor den Silberpfeilen. "Sie schienen sehr schnell zu sein", meint er. "Ich denke, es hing viel davon ab, welche Reifen du genommen hast."

Mehr Potenzial auch im Qualifying

Auch im Qualifying schreibt der 25-Jährige Mercedes GP noch mehr Potenzial zu. Sutil deutete mit dem achten Platz im Zeittraining in Ungarn zwischen den beiden Mercedes GP jedoch an, dass weiter mit Force India zu rechnen ist - auch im Qualifying. Der Deutsche verspielte seine gute Startposition mit einem Verbremser in der ersten Kurve. "Ich war hinter Paul und um einen Unfall zu vermeiden, musste ich neben die Strecke fahren und habe einige Positionen verloren", berichtet Sutil.

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