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Formel 1-Test, Jerez, 7.2.2012, Pedro de la Rosa, HRT 98 Bilder Zoom

Pedro de la Rosa in Sorge: Hispania fällt durch Crashtest

Update ++ Hispania kann sein neues Auto frühestens beim zweiten Barcelona-Test zeigen. Das Team bestand den obligatorischen FIA-Crashtest nicht. Pedro de la Rosa dürfte das nicht gerne hören.

In der Vergangenheit wäre es kein Problem gewesen ohne Crashtest an den Testfahrten teilzunehmen. Doch seit dieser Saison gilt: Ohne bestandene Crashtests fahren neue Autos keinen Meter. Für Hispania wird das zum Problem. Das neue Auto fiel am Mittwoch (9.2.) durch die FIA-Prüfung.

"Zwei knapp verfehlte Crashtests verhindern, dass wir das Auto rechtzeitig zum ersten Barcelona-Test fertig haben", musste das spanische Team mitteilen. Damit wird der neue Hispania erst Anfang März beim zweiten Test in der katalanischen Metropole sein Debüt geben. In Jerez war das Team noch mit dem 2011er Modell unterwegs.

Kulturschock für de la Rosa

Für Pedro de la Rosa sind das keine guten Nachrichten. Er hatte erst zu Wochenbeginn betont, wie wichtig ein früher Beginn wäre. Über den neuen HRT-Renner verriet der Routinier: "Es wird ein komplett anderes Auto sein. Wir haben vom alten nicht mehr als die Servolenkung übernommen."

An den ersten beiden Testtagen von Jerez saß der De la Rosa 108 Runden im Gebrauchtwagen. "Es ging nur darum die neuen Reifen auszuprobieren", erklärte der 40-jährige Spanier. De la Rosa kennt die Pirelli-Reifen wie kein anderer. Er war ein Jahr lang der Cheftester der italienischen Reifenmarke. "Die harten Reifen sind deutlich weicher geworden. Es ist ein signifikanter Unterschied zum Vorjahr." Trotzdem erwartet der neue Hispania-Pilot zwei bis drei Stopps pro Grand Prix. "Weichere Reifen bedeuten kürzere Laufzeiten."

Für de la Rosa ist der Wechsel zu Hispania ein Kulturschock. Als Ersatzfahrer von McLaren arbeitete er im Paradies. Geld spielte keine Rolle. Die Werkzeuge waren alle vom Feinsten. Jetzt fährt er für ein Team, das noch eine neue Heimat sucht. Die Rennautos von Hispania werden in einer Werkstatt in Valancia aufgebaut. Die Administration sitzt in Madrid. Dorthin soll auch das Rennteam umsiedeln. "Wir brauchen eine Basis, bei der alles an einem Ort ist. Das ist der erste und wichtigste Schritt", fordert Entwicklungshelfer de la Rosa.

Er weiß, dass er sich auf ein großes Abenteuer eingelassen hat. Bei seinen bisherigen Arbeitgebern Arrows, Jaguar, McLaren und Sauber ging es um Zehntelsekunden. "Wir müssen Sekunden finden. Unser Ziel ist es nicht zu gewinnen, sondern mit dem Team zu wachsen. Ich hoffe, dass ich mit meiner Erfahrung dazu einen Beitrag liefern kann."

Autonis 2014
Michael Schmidt

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