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Licht und Schatten bei Force India

Perez hadert mit Reifenabbau

Sergio Perez - Force India - Formel 1 - Test - Barcelona - 2. März 2016 Foto: sutton-images.com 161 Bilder

Sergio Perez beendete den sechsten Testtag in Barcelona auf dem achten Rang. Der 26-Jährige sieht noch viel Arbeit auf sein Team zukommen. Vor allem mit den Dauerläufen war Perez nicht zufrieden.

02.03.2016 Andreas Haupt

Nur Carlos Sainz, Sebastian Vettel und Daniel Ricciardo umrundeten am Mittwoch (2.3.2016) den Circuit de Barcelona-Catalunya öfters als Sergio Perez. In seinem Force India spulte der Mexikaner 128 Bahnen ab. "Ein sehr produktiver Tag. Wir haben unser gesamtes Programm praktisch durchgebracht und viele Informationen gesammelt, die es jetzt zu analysieren gilt", äußerte sich Perez zufrieden.

Auf Shortruns gut, auf Longruns noch nicht

Im Zeitenklassement belegte er den achten Rang. Seinen schnellsten Umlauf schloss der Mexikaner in 1:25.593 Minuten am späten Nachmittag ab. Auf den Softgummis. Auf Spitzenreiter Bottas, der mit den Supersofts seine schnellste Zeit markierte, fehlten ihm 2,332 Sekunden. Das macht Perez aber nicht nervös. "Ich glaube, dass wir auf eine Runde schon konkurrenzfähig sind."

Dafür wartet an anderer Stelle noch Arbeit auf den indisch-englischen Rennstall, der in der Vorsaison den fünften Platz in der Konstrukteurs-WM eroberte. In Dauerläufen auf härteren Reifenmischungen knabberte der Force India zu viel Gummi von der Lauffläche. "Wir haben uns heute hauptsächlich der Reifenabnutzung bei längeren Ausfahrten gewidmet. Sie ist noch sehr hoch an unserem Auto. Wir erforschen das und experimentieren viel herum. Ich hoffe, dass es mit höheren Temperaturen besser wird", klagte Perez.

Sergio Perez - Force India - Formel 1 - Test - Barcelona - 2. März 2016Foto: Stefan Baldauf
Am Vormittag sammelte Force India wichtige Daten für die Aerodynamik.

Force India erst bei 50 Prozent

Ein Schuldiger für die Probleme am Mittwoch war aber auch in den Streckenbedingungen gefunden. "Am ersten Tag habe ich mich im Auto deutlich wohler gefühlt. Heute war es vor allem am Nachmittag sehr windig, was das Auto negativ beeinflusst hat. Vor allem die Balance in den Kurven. Aber Barcelona ist traditionell einer der schlechtesten Strecken für uns. Wir haben uns hier verbessert und das ist positiv."

Am gestrigen Dienstag packte Force India eine neue Hinterachse aus, die sowohl auf aerodynamischer als auch mechanischer Seite helfen sollte. "Wir haben mehr Optionen, das Auto abzustimmen. Das Heck ist auch besser geworden", findet der fünfmalige Podestbesucher aus 93 GP. Trotzdem sieht der Pilot den VJM09 noch lange nicht auf der vollen Höhe seiner Schaffenskraft. "Wir sind bei rund 50 Prozent. Es liegt Potential im Auto. Das müssen wir bis zum Saisonstart finden."

Im Mittelfeld wird es wohl auch 2016 wieder sehr eng zu gehen. An der Spitze hat Perez einen klaren Favoriten ausgemacht. Wen wundert’s, es sind die Silberpfeile. "Mercedes ist sehr weit weg vom Feldes. Ich glaube auch, dass Ferrari vor dem Rest ist. Ich hoffe, dass wir nahe bei Red Bull, Williams und Toro Rosso sind. Wir müssen bis Melbourne abwarten. Wenn wir uns innerhalb der besten fünf Teams halten, wäre das ein guter Anfang."

Seine Truppe lobt Perez, die Stimmung im Team passe. "Ich sehe Gesichter, die daran glauben, dass wir einen guten Job machen und wie im letzten Jahr konkurrenzfähig sein können."

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