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Perez über Ungarn-Duell

"Verstappen hat sich zu viel gewehrt"

Sergio Perez - Force India - Formel 1 - GP Deutschland - Hockenheim - 28. Juli 2016 Foto: sutton-images.com 129 Bilder

Sergio Perez will in der Sommerpause über seine Zukunft nachdenken. Die Optionen zu Force India sind Renault und Williams. Der Mexikaner macht sich auch Gedanken um die zuletzt heiß diskutierten Regeln. Für Perez gibt es keine Fragezeichen.

28.07.2016 Michael Schmidt

Sergio Perez ist bei Force India für 2017 unter Vertrag. Doch nach seinen Worten liegt die Entscheidung über seine Zukunft bei ihm und seinen Sponsoren. Wenn das so ist, kann das nur einen Grund haben. Das Gehalt wurde einmal nicht pünktlich bezahlt. Perez will in der Sommerpause seine Zukunft abklären. „Bei mir ist das nicht so einfach, weil auch noch viele Sponsordeals dranhängen.“

Die Alternativen zu Force India sind Williams und Renault. Nichts, wofür man die Brücken zu einem Team abbrechen müsste, das mindestens genauso gut ist wie die Optionen. Immerhin stand Perez in diesem Jahr schon 2 Mal auf dem Podium. Der Mexikaner räumt ein: „Es gibt die großen Drei, die weit weg sind. Dahinter liegt alles ziemlich eng zusammen.“

Verstappen gegen Kimi über dem Limit

Die Diskussionen um gelbe Flaggen, Streckenbegrenzung und Regeln im Zweikampf beschäftigen auch Perez. Auch in Hockenheim könnte die Streckenbegrenzung wieder ein Thema werden. „Es wird sich aber auf die erste Kurve beschränken. Es ist die einzige, in der du einen Vorteil hast, wenn du eine weitere Linie fährst.“ Perez unterstützt die Null-Toleranz-Linie der FIA: „Ich habe kein Problem damit. Es hat in Budapest gut funktioniert. Jeder weiß, woran er ist.“

Die Aufregung um Nico Rosbergs Pole Position unter gelben Flaggen hält Perez für einen Sturm im Wasserglas. „Nico hat nichts falsch gemacht. Die Regeln sind klar. Er hat gelupft, und die Sportkommissare waren damit zufrieden.“

Eine Regel, die jede Runde annulliert, die unter gelben Flaggen gefahren wird, lehnt Perez ab: „Du solltest in so einer Situation immer noch die Chance haben, deine Rundenzeit trotz Lupfen zu verbessern. Es kommt auf die Umstände an. Ich finde, da sollte man gesunden Menschenverstand walten lassen.“

Beim Zweikampf Max Verstappen gegen Kimi Räikkönen lehnt sich Perez ebenfalls aus dem Fenster. Der Force India-Pilot ist eher auf der Seite des Ferrari-Piloten. „Das war zu viel, wie sich Verstappen gewehrt hat. Du kannst deine Spur in einer Bremszone nicht mehr wechseln. Das ist gefährlich.“

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