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Perez vs. Bianchi

Sauber-Rookie darf Ferrari fahren

Sergio Perez GP Europa 2011 Foto: xpb 47 Bilder

Obwohl Sergio Perez mittlerweile bei Sauber unter Vertrag ist, darf er immer noch seinen "Verpflichtungen" in der Ferrari Drivers Academy nachgehen. Schon im September sitzt der Mexikaner im roten Renner und muss sich im Duell mit Ferrari-Junior Jules Bianchi beweisen.

13.07.2011 Tobias Grüner

Sergio Perez hat in dieser Saison einige Experten überrascht. Der Mexikaner ist schnell, er schont die Reifen und er macht wenig Fehler. Auch Teamchef Peter Sauber ist beeindruckt von den Qualitäten seines Rookies. In Silverstone steuerte "Checo" dem Teamkonto zuletzt sechs Punkte bei. Das unangenehme Wort "Bezahlfahrer" nimmt längst niemand mehr in den Mund.

Nebenjob in der Ferrari Drivers Academy

Neben seinem Job bei Sauber ist Perez auch noch Mitglied der Ferrari Drivers Academy. Im Nachwuchsprogramm der Scuderia werden normalerweise junge Talente auf den Einstieg in die Formel 1 vorbereitet. Dass Perez auch mit den Ferrari-Junioren mitfahren darf, hat er den guten Beziehungen seines Förderers Carlos Slim zu verdanken.

Bei Ferrari scheint man glücklich darüber zu sein, dass der 21-jährige Formel 1-Neuling seit Oktober 2010 zum Programm gehört. Perez stellt eine gute Messlatte für die hauseigenen Nachwuchskräfte dar. Wie der italienische Rennstall nun bestätigte soll der Sauber-Pilot sein Talent bald im Ferrari unter Beweis stellen dürfen.

Ferrari testet Bianchi gegen Perez

"Im September sind wir wieder auf der Strecke - entweder in Mugello oder Fiorano", erklärte Luca Baldisseri, der als Direktor für die Ferrari Drivers Academy zuständig ist. "Das wird ein interessanter Test, weil wir Jules Bianchi und Sergio Perez direkt gegeneinander antreten lassen. Ich denke, sie werden beide sehr motiviert sein und für uns ist es die perfekte Möglichkeit, beide zu beurteilen."

Sparringspartner Jules Bianchi ist aktuell für ART in der GP2 unterwegs, wo er momentan den Platz sieben in der Gesamtwertung einnimmt. Perez hatte die Nachwuchsserie im Vorjahr auf Rang zwei hinter Williams-Pilot Pastor Maldonado beendet. Damals war Bianchi Dritter geworden. Der Franzose gilt als einer der Kandidaten für die Nachfolge von Felipe Massa, wenn dessen Vertrag Ende nächster Saison ausläuft.

Perez mit fixem Vertrag bei Sauber

Die Sauber-Fans brauchen sich aber vorerst keine Sorgen machen, dass sich Ferrari den aufstrebenden Youngster komplett einverleibt und demnächst auch Mal im eigenen Renncockpit ausprobieren könnte. Perez habe einen ganz normalen Vertrag, erklärte der Schweizer Rennstall auf Nachfrage von auto motor und sport.de.

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