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Perez vs. Massa

Crash-Duell geht in die nächste Runde

Sergio Perez  - GP Kanada 2014 Foto: Daniel Reinhard 47 Bilder

Sergio Perez wehrt sich gegen Anschuldigungen, er sei verwantwortlich für die Kollision mit Felipe Massa. Am Tag nach dem Unfall erklärte der Mexikaner, dass er genau die gleiche Linie gefahren sei, wie immer. Über die sozialen Netzwerke ging das Duell in die zweite Runde.

09.06.2014 Tobias Grüner

Der Ärger im Force India-Lager war schon am Sonntag nach dem Rennen groß. Die Rennleitung gab Sergio Perez die Schuld am Unfall mit Felipe Massa und sprach eine Startplatz-Strafe für Österreich aus. Dazu gab es noch ein paar unerbetene Ratschläge von Felipe Massa, der die Strafe auch noch als zu gering erachtete.

Perez wehrt sich über Twitter

Das war offenbar zu viel für Perez. Einen Tag nach dem Rennen holte der Mexikaner zum Gegenschlag aus. "Ich war auf der gleichen Linie und hatte den gleichen Bremspunkt wie in den Runden davor und bin einfach von hinten von Massa getroffen worden. Links von mir war genug Platz, um ein sauberes Überholmanöver zu probieren. Ich kann nicht verstehen, warum er in mich gekracht ist."
 
Über Twitter zeigte Perez einige Onboard-Aufnahmen, die seine Theorie bestätigen sollen. "Ich habe jetzt einige Wiederholungen des Unfalls gesehen. Aus meiner Sicht lenkt Felipe nach rechts kurz bevor er mich trifft. Ich kann mir das nur so erklären, dass er sich umentschieden hat und wieder hinter mir auf die Rennlinie wollte. Seine Fehleinschätzung hat uns viele Punkte gekostet."

Keine schwerwiegenden Bremsprobleme

Perez ärgerte sich außerdem über Kommentare von Williams-Ingenieur Rob Smedley. Der hatte nach dem Rennen die Frage aufgeworfen, warum Force India das Auto wegen des schwerwiegenden Bremsproblems nicht schon früher freiwillig zurückgezogen hatte.
 
"Mit einigen Änderungen konnte ich noch perfekt mit dem Auto fahren", konterte Perez. "Das haben wir bis zu dem Moment, an dem ich aus dem Rennen geworfen wurde, gezeigt. Andere Autos hatten ähnliche Probleme über einen längeren Zeitraum. Und sie sind ohne Probleme ins Ziel gekommen. Wenn jemand glaubt, dass man zwei Red Bull mit schwerwiegenden Problemen so lange hinter sich halten kann, dann ist das eine klare Fehleinschätzung."

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