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Kampfansage von Sauber an die Silberpfeile

Perez: "Wir schauen nur auf Mercedes"

Sergio Perez - Formel 1 - GP Indien - 27. Oktober 2012 Foto: xpb 47 Bilder

Sauber überraschte sich selbst. Nach den drei freien Trainingssitzungen sah es nicht nach einer Top Ten-Platzierung aus. Dann bot Sergio Perez seine bislang beste Trainingsleistung und stellte das Auto auf Startplatz acht. Der Mexikaner hat im Rennen nur Mercedes im Visier. Force India bereitet ihm keine schlaflosen Nächte.

27.10.2012 Michael Schmidt

Der Buddh International Circuit zählt nicht zu den Spezialstrecken von Sauber. Zuviele enge Ecken, eine zu lange Gerade. Dazu noch viele Fehler bei der Abstimmung des Autos und ein kränkelnder Sergio Perez. Bis heute ist nicht ganz klar, wer da die Entscheidung getroffen hat, dass Perez im ersten Training zuschauen musste. "Ich war krank, aber ich fühlte mich fit genug zu fahren", gab Perez zu Protokoll. Die Ärzte haben entschieden, dass eine Pause besser sei, hieß es bei Sauber. Das gab den Eidgenossen die Gelegenheit Estaban Gutierrez, ihre wahrscheinliche Nummer zwei für 2013, unter Druck einmal auszuprobieren.

Eine Wunderrunde von Perez

Perez verpasste ein Training, aber er ließ das nicht als Ausrede dafür gelten, dass man sich in den drei freien Trainingsrunden so schwer getan hat. "Diese Strecke ändert sich mit jeder Runde. Sie wird immer schneller, deshalb ist der Nachteil einer verlorenen Trainingssitzung relativ gering." Die Sauber-Piloten kämpften 240 Trainingsminuten lang mit der Balance des Autos auf frischen Reifen. In den Dauerläufen sah es besser aus.

Umso überraschender kam der Durchbruch in der zweiten K.O.-Runde des Abschlusstrainings. "Es war eine Wunderrunde. Ganz sauber, kein Fehler, überall am Limit", lobte sich Perez selbst. Der Mexikaner gilt nicht gerade als Qualifikationsspezialist. Ein letzte Setup-Änderung hatte die Fahrzeugbalance deutlich verbessert. Optimal war sie immer noch nicht. "Wir konnten dem Auto nicht austreiben, dass beim Bremsen die Vorderräder blockiert haben. Ich habe darauf meinen Fahrstil geändert, habe in den Bremszonen weniger attackiert und damit dieses Problem minimiert."

Perez schaut nur nach vorne

Im Rennen kennt Perez nur einen Gegner: "Ich fahre gegen Mercedes. Wir wollen auf die ein paar Punkte gutmachen. Deshalb war es für uns wichtig, beim Start vor ihnen zu stehen. Sie haben in der Regel mehr Reifenprobleme als wir, sind aber unheimlich schwer zu überholen."

Force India sieht der künftige McLaren-Pilot nicht als Bedrohung: "Wir schauen nur nach vorne und nicht nach hinten." Die Taktik von Nico Rosberg, zugunsten eines frischen Reifensatzes auf einige Startplätze zu verzichten, kam für Perez nicht in Frage: "Das ist vielleicht wichtig für Mercedes, weil die in der Regel mehr Probleme mit den Reifen haben. Für uns zählt ein guter Startplatz mehr." Der Sauber-Pilot erwartet ein ganz normales Autorennen ohne große Überraschungen: "Die Reifen bauen kaum ab. Jeder wird das gleiche machen."

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