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Perez zieht positive Bilanz

"Erster Test war ein großer Schock"

Perez - Force India - Barcelona Test 2 - 2015 Foto: xpb 37 Bilder

Sergio Perez hat die beste Saison seiner Karriere abgeschlossen. Entsprechend positiv fällt seine Bilanz aus. Doch der Mexikaner erinnert sich auch an den ersten Testtag im Winter, als die Vorzeichen viel schlechter standen.

08.12.2015 Michael Schmidt

Das fünfte Jahr von Sergio Perez war das beste. Der 25-jährige Mexikaner schließt seine zweite Saison mit Force India mit 78 Punkten ab. So viel wie noch nie in seiner Karriere. Dazu ein Podium beim GP Russland. Damit liest sich seine Punkteausbeute seit 2011 wie folgt: 14-66-49-59-78. Perez gewann auch das Duell gegen Teamkollege Nico Hülkenberg mit 78:58. Nur im Training hatte der Deutsche die Nase mit 11:8 vorn.

Perez stuft 2015 trotzdem als "ziemlich gutes Jahr" ein. "2012 stand ich drei Mal auf dem Podium. Das war schon speziell. Auf der anderen Seite war ich in diesem Jahr viel konstanter als vor drei Jahren. Und ich bin ein besserer Fahrer als damals."

Sein bestes Rennen in dieser Saison war der GP Russland. "Nicht, weil ich dort Dritter geworden bin. Der Weg dorthin war speziell. Ich habe früh Reifen gewechselt und musste dann die Reifen bis zum Schluss am Leben halten." Perez setzt noch zwei weitere Highlights auf seine Liste: "Der fünfte Platz in Spa und der siebte mit dem alten Auto in Monte Carlo."

Perez-Knoten platzt beim dritten Training in Spa

Stichwort Auto. Perez kann sich noch genau an den Tag erinnern, als er bei den Wintertests zum ersten Mal im neuen Force India VJM08 saß: "Das war ein großer Schock. Das Auto war noch schlechter, als wir gedacht hatten. Aber das Team hat nie aufgegeben. Wir wussten, dass wir alle unsere Chancen nutzen, dass wir viel über die Strategie kompensieren mussten."

"Nico ist in Melbourne Siebter geworden, ich Zehnter. Das hat uns Mut gegeben. Wir waren auch vor dem Debüt der B-Version Fünfter in der WM. Obwohl Lotus da noch ein besseres Auto hatte als wir. Dass wir das geschafft haben, hat mein Vertrauen in das Team gestärkt. In der Zeit habe ich mich entschieden, bei Force India zu bleiben."

Mit der B-Version wurde alles besser. Doch Perez musste noch bis zum GP Belgien warten, bis er sich mit dem neuen VJM08 angefreundet hatte. "Ich hatte Probleme, das richtige Setup zu finden. Wir haben viel herumexperimentiert, uns teilweise verzettelt. Dann kam auch noch mein Unfall in Budapest dazwischen. Der Wendepunkt war das dritte Training in Spa. Ich hatte alles am Auto ändern lassen. Und plötzlich funktionierte es."

Der fünfte Platz setzt die Messlatte für 2016 hoch an. "Wir wollen uns steigern", sagt Perez und weiß: "Das ist eine riesige Aufgabe für ein kleines Team wie uns. Dafür müssen wir an Williams oder Red Bull ran. Und ich erwarte im nächsten Jahr einige unserer Gegner stärker als in dieser Saison. McLaren zum Beispiel, Toro Rosso, und wir dürfen auch Haas F1 nicht unterschätzen. Das ist kein wirklich neues Team. Mit ihrer Verbindung zu Ferrari werden die von Beginn an eine Herausforderung sein."

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