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Peter Sauber über Sergio Perez

"Den Ausrutscher verzeihen wir ihm"

Perez vs. Heidfeld Foto: xpb 47 Bilder

Bei Sauber gab es mit Kamui Kobayashi in den Punkten und Sergio Perez auf Rang 17 ein lachendes und weinendes Auge in Shanghai. Teamchef Peter Sauber zweigte sich aber trotz zweier Strafen für Sergio Perez mit der Leistung beider Fahrer zufrieden.

18.04.2011 Bianca Leppert

Ein etwas ruhigerer Rennsonntag wäre Peter Sauber sicherlich lieber gewesen. Stattdessen musste der Schweizer zuschauen, wie sich sein Schützling Sergio Perez im Rennen mit Nick Heidfeld und Adrian Sutil anlegte. Dafür hagelte es eine Durchfahrts- und eine Stop-and-Go-Strafe. "Als Rookie verzeihen wir ihm diesen Ausrutscher", sagt Sauber. "Die Fahrer selbst wollten eine härtere Bestrafung für solche Schubser."

Perez zu aggressiv unterwegs

Perez sieht seinen Fehler ein: "Zu diesem Zeitpunkt des Rennens wollte ich alles aus meinen Reifen herausholen und war von Vitaly Petrov unter Druck. Deshalb war es ein wenig aggressiv. Unglücklicherweise habe ich mein Heck verloren, als ich innen neben Adrian war und bin ihm rein gekracht."

Dass Sauber so milde gestimmt war, lag an der sonst so guten Leistung des Mexikaners. Trotz zweier Strafen noch auf Platz 17 zu landen, ist beachtlich. Mit seiner schnellsten Rennrunde belegt er den neunten Platz hinter Sebastian Vettel. "Perez hat heute wirklich ein hohes Tempo vorgelegt", lobt der Chef. Nach dem ersten Boxenstopp war der Formel 1-Neuling konstant schneller unterwegs als sein Teamkollege Kamui Kobayashi.

Kobayashi nicht mit weißer Weste

Der Japaner erntet ebenfalls Lob von Sauber. "Kamui ist sehr geschickt vorgegangen", sagt er. "Er wusste, dass er an di Resta vorbei muss, hat es aber nicht zu früh gemacht. So konnte er noch einen Punkt sichern, der eigentlich nicht sicher war."

Ganz ohne Berührungen kam Kobayashi aber auch nicht durchs Rennen. Die meiste Zeit fuhr er mit einer demolierten Nase, die er sich im Kampf mit Heikki Kovalainen ramponierte. "Das hatte aber keine Auswirkung auf das restliche Rennen", sagt Kobayashi. "Es kam nur eine Menge Staub und Dreck ins Cockpit. Mein weißer Overall war zum Schluss ganz dreckig."

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