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Pirelli 2017er Reifentest

Neue Bilder vom Ferrari-Umbau

Esteban Gutierrez - Pirelli 2017 Reifen-Test - Fiorano - 2. August 2016 Foto: sutton-images.com 40 Bilder

Nachdem Sebastian Vettel am Montag in Fiorano den Test der 2017er Pirelli-Reifen begonnen hatte, übernahm am Dienstag (2.8.2016) Esteban Gutierrez das Steuer. Ferrari baute extra für die Probefahrten ein 2015er Auto um. Wir zeigen die ersten Bilder des ungewöhnlichen F1 Renners.

03.08.2016 Tobias Grüner 8 Kommentare

Bei Pirelli hat am Montag die Zukunft begonnen. Beim ersten Reifentest für die Saison 2017 sammelt der Lieferant aus Mailand wichtige Daten für die Entwicklung der neuen Gummi-Generation. Auf der Ferrari-Hausstrecke in Fiorano wurden verschiedene Spezifikationen ausprobiert, um dem Wunsch der Fahrer nach konstanteren Reifen gerecht zu werden.

Sebastian Vettel drehte in der Früh zunächst einige Runden auf Slicks im neuen Format. Nach der Mittagspause wurde die Strecke künstlich gewässert, um auch Regenreifen und Intermediates mit unterschiedlichen Profilen und Gummimischungen auszuprobieren. Insgesamt kamen am Ende 120 Runden zusammen.

Am zweiten Tag übernahm Haas-Fahrer Esteban Gutierrez das Steuer. Auch der Mexikaner durfte zunächst einige schnelle Runden mit den profillosen Gummis drehen, bevor die Regenreifen aufgezogen wurden. Beim Haas-Piloten kamen insgesamt 165 Runden zusammen.

Pirelli Reifen 2017 - Video Screenshot
Neue Pirelli-Slicks im Video 2:15 Min.

Damit die Daten verwertbar sind, modifizierte Ferrari extra ein 2015er Auto. Der SF15-T wurde mit größeren Flügeln, Schürzen, einem profilierten Unterboden und einem größeren Diffusor aufgerüstet, um so nah wie möglich an den für 2017 erwarteten Abtriebswerten zu sein. Die Ingenieure erwarten zwischen 15 und 25 Prozent mehr Anpressdruck.

Breiter Regenreifen erhöht Aquaplaning-Gefahr

Die Regenreifen stellen für Pirelli eine noch größere Herausforderung dar als die Slicks. Der aktuelle „Full-Wet“ verdrängt bei 300 km/h pro Sekunde 65 Liter Wasser. Auf nasser Piste ist ein breiter Reifen eher hinderlich. Er vergrößert die Aquaplaning-Gefahr.

Pirelli muss deshalb bei der Entwicklung besonderes Gewicht auf die Gummimischung und das Profil legen. In der Diskussion ist auch eine Vergrößerung des Durchmessers, damit das Chassis bei Nässe ein Stück höher liegt und nicht so leicht auf dem Unterboden aufschwimmt.

In unserer Galerie zeigen wir Ihnen neuen Bilder von den Pirelli-Testfahrten von Vettel und Gutierrez im umgebauten Ferrari.

Neuester Kommentar

@SOfaRacer
Richtig, es geht nicht um technisch sinnvolle Lösungen, sondern nur um Showeffekte, um genau die Zuschauer anzuziehen, die es bei der Formel 1, neben der LMP1-Klasse in der WEC die technisch anspruchsvollste Motorsportklasse, eben nicht gibt. Kleinere Vorderräder damals bedeuteten auch weniger Strömungswiderstand. Deswegen gab es ja auch den sechsrädrigen Tyrell P34 und andere Teams hatten auch damit getestet.
Deswegen wird das Konzept nicht aufgehen: DIe aktuelöleTechnik schlecht reden und nur der Fans willen ein paar Gimicks einbauen (Titan Skid Blocks, damit es wieder richtig funkt - hatte man die nicht mal aus Sicherheitsgründen (Entzündungsgefahr durch Funkenflug verbannt...?)). Interessant wäre die Freigabe des Unterbodendesigns bei gleichzeitiger Limitierung der Flügelflächen. Auch werden die Autos immer schwerer (Vergleich: V10-Ära 2004 - 605kg Mindestgewicht inklusive Fahrer, wobei die guten Teams noch fast 100kg Wolframgewichte zum Ausbalancieren hatten), wozu die Reifenentwicklung beiträgt. Also Technologiegetrieben ist das dann nicht mehr. In ein paar Jahren wird man dann technologisch auf dem Niveau der DTM angelangt sein - hauptsache laut, breit und tief...

ExigeE265 3. August 2016, 18:14 Uhr
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