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Pirelli Formel 1-Reifen

Neue harte Mischung im Hockenheim-Test

Pirelli Reifen hart GP Malaysia 2012 Webber Foto: Pirelli 29 Bilder

Pirelli will den in Silverstone verregneten Test einer neuen harten Mischung im Training von Hockenheim nachholen. Für die Fans im Motodrom eine gute Nachricht. Am Freitag sollte es dadurch mehr Action auf der Piste geben.

17.07.2012 Tobias Grüner

Das berüchtigte britische Sommerwetter hat die Pirelli-Planungen durcheinander gebracht. Eigentlich wollte man auf der Traditionsstrecke in Silverstone eine neue harte Reifenmischung testen lassen. Doch am Freitag waren in England nur Intermediates und Regenreifen angesagt. Der Test fiel komplett ins Wasser.

Pirelli Formel 1 Reifen 2012 1:58 Min.

Pirelli hat nun angekündigt, die neue härtere Mischung nach Hockenheim zu bringen. Zwei Sätze des Experimental-Reifens bekommt jeder Fahrer für die ersten beiden Trainingssitzungen zusätzlich zur Verfügung gestellt. Damit können sich die Fans auf den Tribünen Freitags auf etwas mehr Action auf der Piste freuen.

Harter Reifen nicht ideal für Hockenheim

Da die Strecke in Hockenheim aber nicht so viele schnelle Kurven aufweist und der Asphalt etwas glatter ist als in Silverstone, könnten die Teams Probleme bekommen, genügend Temperatur im Gummi zu generieren. Die erwarteten Außentemperaturen von nur knapp über 20°C helfen auch nicht viel weiter. "Das Wetter kann zu dieser Jahreszeit auch in Deutschland unvorhersehbar sein", befürchtet Pirelli-Sportchef Paul Hembery.

Für den italienischen Gummi-Lieferanten ist Hockenheim Neuland. "Wir waren hier zuletzt vor zwei Jahren mit der GP3-Serie", berichtet Hembery über die begrenzten Erfahrungen mit der Strecke im Badischen. "Da haben wir aber jede Menge Regen gesehen." Für das Rennen hat Pirelli die Mischungen "soft" und "medium" eingeplant - die Sicherheitsvariante.

Neuer harter Reifen mit größerem Arbeitsfenster

Die neue harte Mischung, die nun im Training getestet werden soll, bezeichnet Hembery als "Evolution" des gewohnten harten Reifens. Dabei hat Pirelli auf die Kritik der Teams vom Saisonbeginn reagiert: "Sie besitzen einen etwas größeren Arbeitsbereich. Das sollte es den Teams einfacher machen, sie auf Temperatur zu bekommen und im richtigen Arbeitsfenster zu halten."

Ein Renn-Einsatz des neuen Reifens mitten im Laufe einer Meisterschaft ist laut Hembery aktuell aus Fairness-Gründen nicht vorgesehen. Dass man einen neuen Reifen nun auf einer Strecke testet, auf der Pirelli zuvor noch nie unterwegs war, sei dagegen kein Problem: "Der Fortschritt, der in der Simulationstechnik gemacht wurde, ist unglaublich. Man kann heute so viel lernen, wie sich ein Reifen verhält, ohne mit ihm auf der Rennstrecke gewesen zu sein."

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