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Pirelli Reifen für Bahrain, Spanien & Monaco

Supersoft feiert Debüt in Monaco

Pirelli Reifen GP Malaysia 2012 Foto: xpb 29 Bilder

Pirelli hat die Reifenmischungen für die Rennen in Bahrain, Spanien und Monaco bekanntgegeben. Um Abwechslung ins Spiel zu bringen ist jeweils der Soft-Reifen mit einer der drei anderen Mischungen kombiniert. Auch der Supersoft feiert sein Saisondebüt.

03.04.2012 Tobias Grüner

In den ersten Rennen des Jahres zeigte sich Pirelli noch etwas konservativ. Die Teams sollten Zeit bekommen, um sich an die neuen Reifenmischungen zu gewöhnen. Doch nach den ersten drei Rennen wird der Reifenlieferant mutiger. In Bahrain, Spanien und Monaco müssen sich die Teams auf mehr Probleme einstellen.

"Mit unserer Reifenwahl wollen wir vor allem in Sachen Leistung einen Schritt nach vorne machen", erklärte Pirelli-Sportchef Paul Hembery. Soll heißen: Im Fokus ist nun weniger die Haltbarkeit sondern mehr die Rundenzeit. "Nur der Supersoft ist noch der gleiche Reifen wie im Vorjahr. Die anderen Mischungen sind weicher und somit schneller, um engere Abstände und verschiedene Strategiemöglichkeiten zu ermöglichen."

Pirelli-Mischungen 2012 deutlich weicher

Die Zahlen zeigen, wie stark sich die Mischungen verändert haben. Nimmt man die weichste Mischung supersoft als Basis, dann ist der Soft-Reifen gerade einmal noch zehn Prozent härter. Im Vorjahr waren es noch 25 Prozent mehr. Auf dem Härtegrad der Mischung soft von 2011 liegt nun die Mischung medium.

Beim ganz harten Reifen wird der Unterschied besonders deutlich. Im vergangenen Jahr präsentierte sich der Dauerläufer noch 70 Prozent härter als der Supersoft. Hier wollte Pirelli im ersten Jahr besonders auf Nummer sicher gehen. Jetzt sind ist der Hard-Reifen nur noch 31 Prozent härter als der Supersoft. Damit liegt er fast auf einem Level mit dem Soft-Reifen von 2011.

Soft-Reifen für Bahrain, Spanien und Monaco

Umso interessanter wird die Auswahl der Mischungen für die einzelnen Rennen. In der Hitze von Bahrain müssen die Teams mit soft und medium zurechtkommen. Wegen der vielen schnellen Kurven steht in Spanien neben dem Soft-Reifen auch noch die Mischung hard zur Verfügung. Und auf dem langsamen und winkligen Stadtkurs von Monaco kommt erstmals in diesem Jahr der Supersoft zum Einsatz.

Für jedes Wochenende stehen den Teams sechs Reifensätze der härteren und fünf Sätze der weicheren Mischung zur Verfügung. Die Erfahrung der ersten Rennen zeigt, dass es 2012 deutlich schwieriger ist, die ideale Arbeitstemperatur zu finden. Die Piloten klagen, dass das Fenster viel kleiner geworden ist, in dem die Reifen optimalen Grip bieten. Überraschungen wie in Malaysia sind somit auch in Zukunft nicht ausgeschlossen.

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